Der neue „BünaBe“ von Winterhude

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Markus Bier (51) ist als Bürgernaher Beamter in Winterhude unterwegs Foto: th

Stadtteilpolizist Markus Bier ist zwischen Jahnring, Otto-Wels-Straße, Poßmoorweg und Maria-Louisen-Straße unterwegs

Winterhude Viele Bürgerinnen und Bürger werden ihm bereits begegnet sein, wenn er tagtäglich in Winterhude im Gebiet zwischen Jahnring, Otto-Wels-Straße, Poßmoorweg und Maria-Louisen-Straße seine Runden dreht. Die Rede ist von Stadtteilpolizist Markus Bier, der unlängst die Nachfolge seines langjährigen Vorgängers Bernd Rosenfeld antrat.

Polizist aus Überzeugung


Der neue „BünaBe“ ist mit seinem Zuständigkeitsgebiet, in dem rund 8.500 Einwohner leben und zu dem auch ein Teil des Stadtparks inklusive Planetarium gehört, bestens vertraut, zählt er doch bereits seit 1994 zur Belegschaft des Polizeikommissariats 33 am Wiesendamm. Früher jahrelang im Wechsel-Schicht-Dienst auf dem Streifenwagen, später dann als stellvertretender Wachhabender. „Den Wunsch einmal Polizist zu werden, hatte ich bereits während meiner Schulzeit“, erzählt Markus Bier, der im September 1982 im Alter von 17 Jahren seine Ausbildung begann. Nach deren Ende folgte die obligate Zugehörigkeit zur Bereitschaftspolizei, ehe Markus Bier im „Einsatzzug Mitte“ sechs Jahre seinen Dienst versah. „Das war wohl mit die interessanteste Zeit“, meint der Beamte zurückblickend. „Ich denke insbesondere an die Einsätze in und um die Hafenstraße, wo ich ein Stück Hamburger Geschichte miterlebt habe. Jeder Tag in meinen Beruf verläuft irgendwie anders, man hat wirklich viel erlebt.“ Froh ist der Beamte darüber, dass er nie einen Schuss aus seiner Dienstwaffe abgeben musste. Seine neue verantwortungsvolle Aufgabe gefällt Markus Bier schon jetzt sehr gut. Derzeit ist er dabei, mit Geschäftsleuten und Bürgern ein gutes Verhältnis aufzubauen, für deren Sorgen und Nöte er stets ein offenes Ohr hat. Beim Schnack mit den Bürgern ist auch schon mal der HSV Thema. Als alt eingefleischter Anhänger ist Bier von den Leistungen seines Lieblingsvereins gerade mehr als bedient. „Das ist einfach nur noch eine Katastrophe“, ärgert sich Bier, der in seiner Jugend selbst beim SC Vorwärts Billstedt und dem SC Concordia dem runden Leder nachjagte, und fügt schmunzelnd hinzu: „Aber man bleibt natürlich HSV-er, daran wird sich nie etwas ändern. Ich gehe allerdings nicht mehr ins Stadion. Da schaue ich mir lieber den Oberligisten Buchholz 08 an.“ Markus Bier, der in Hamburg aufwuchs, wohnt mit seiner Lebensgefährtin seit über 20 Jahren in der Nordheide. „Dort lässt es sich gut leben“, meint der sympathische Beamte. „Unseren Urlaub aber verbringen wir am liebstem am Wasser“, sagt er. „Meist auf den spanischen Inseln.“ (th)
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