Neue Chefin am Polizeikommissariat 33 im Wiesendamm

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Polizeioberrätin Jutta Warnck Foto: Thomas Hoyer

Jutta Warnck kam über Umwege zur Polizei – und startet dort durch

Alsterdorf Nach nur einem halben Jahr hat die Leitung des Polizeikommissariats 33 im Wiesendamm erneut gewechselt. Nachfolgerin von Sven Köhler, der eine vakante Stelle im Landeskriminalamt übernahm, damit an seine alte Wirkungsstätte zurückkehrte, ist mit Polizeioberrätin Jutta Warnck eine erfahrene Beamtin, die zuletzt als Chefin des Kommissariats 47 in Neugraben tätig war. Jutta Warnck hat sich auf ihrer neuen Dienstsstelle inzwischen schon gut eingelebt. „Ich bin hier wirklich sehr nett aufgenommen worden“, freut sich die gebürtige Essenerin, die mit ihrer Familie als Jugendliche nach Hamburg übersiedelte. „Jetzt gilt es, die erfolgreiche Arbeit meiner Vorgänger fortzuführen, dabei nicht nur innerhalb des Hauses mit rund 100 Mitarbeitern die richtigen Maßnahmen zu treffen, um die Sicherheit der Bürgerinnen und Bürgerinnen zu gewährleisten, sondern auch die enge Zusammenarbeit mit den Institutionen des Stadtteils zu pflegen.“ Wie eine Reihe ihrer Kolleginnen und Kollegen hatte Jutta Warnck ursprünglich einen ganz anderen Berufsweg eingeschlagen. Sie ließ sich zur Industriekauffrau ausbilden, merkte aber sehr bald, dass dabei der Umgang mit Menschen zu kurz kam. „Die Materie war mir doch etwas zu trocken“, erinnert sich die sympathische Beamtin. „Die Tätigkeit einer Polizistin ist mit viel mehr Leben verbunden und dazu eine wichtige gesellschaftliche Aufgabe – damit habe ich dann zum Glück die richtige Berufswahl getroffen.“ Und Jutta Warnck gefiel ihre Arbeit so gut, dass sie sich nicht nur zum gehobenen Dienst ausbilden ließ, sondern auch die Deutsche Hochschule der Polizei in Hiltrup besuchte, wo sie 2009 ihre Prüfung zum höheren Dienst ablegte, der ihr weitere Türen bei der Hamburger Polizei öffnete. So gehörte die 48-Jährige dem Stab der Verkehrsdirektion an und war „Polizeiführerin vom Dienst“. Mit dem Kommissariat 47 in Neugraben übernahm sie dann vor zwei Jahren erstmals die Leitung einer Dienststelle, die neben dem „Tagesgeschäft“ auch bei mehreren Demonstrationen zu geplanten Flüchtlingsunterkünften gefordert war. „Ich bin sehr gerne in Neugraben gewesen, aber eine neue Herausforderung mit anderen Schwerpunkten hat auch ihre Reize“, so Jutta Warnck, die mit ihrem Mann, der ebenfalls der Hamburger Polizei angehört, vor den Toren der Hansestadt lebt. „Ich hoffe jetzt auf die Unterstützung der Bürgerinnen und Bürger aus Winterhude und Alsterdorf, zum Beispiel Straftaten zu melden. Die Polizei ist bei ihrer Arbeit darauf angewiesen.“ (th)
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