Trickdieb mit Stock verscheucht

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Symbolbild: thinkstock
Winterhude. In der Himmelstraße Ecke Timmermannstraße wurde ein Passant kürzlich von einem unbekannten Mann gebeten, ihm einen 10-Euro-Schein zu wechseln. Um seine Mutter anzurufen, wie er sagte. Der Angesprochene kam dem Wunsch nach, wobei er die Banknote an sich nahm und dafür Kleingeld zurückgab, welches er lose in seiner Hosentasche aufbewahrte. Bei dem etwa 40- bis 50-jährigen, glatzköpfigen Mann handelt es sich vermutlich um einen Trickdieb, der es auf das Portemonnaie seines Opfers abgesehen hatte, denn er folgte den Winterhuder bis vor dessen Haustür. Dort fragte er ihn, ob er keine Geldbörse dabei habe. Der 64-Jährige, dem jetzt klar war, dass er bestohlen werden sollte, wehrte den Fremden mit seinem Gehstock ab und drückte sämtliche Knöpfe auf dem Klingeltableau, worauf sich der erfolglose Täter entfernte. Ein Fahndung der Polizei verlief negativ. (th)

Fremder Mann auf der Fensterbank

Winterhude. Geräusche ließen eine Frau, die bei Bekannten in der Gryphiusstraße übernachtete, um 4.50 Uhr aus dem Schlaf hoch schrecken. Auf dem Fensterbrett der im Hochparterre gelegenen Wohnung saß ein unbekannter Mann. Als sich der Einbecher entdeckt sah, sprang er in den Vorgarten und flüchtete in Richtung Sierichstraße. Da die Polizei erst am Vormittag von dem versuchten Einbruch erfuhr, erübrigte sich eine Fahndung. (th)

Liebhaberstück gestohlen

Hoheluft Ost. Auf bislang unbekannte Weise wurde kürzlich ein 1999 zugelassener Porsche 911 GT3 aus einer Tiefgarage im Straßenbahnring entwendet. Bei dem schneeweißen Flitzer, dessen Schweller orangefarbene Streifen aufweisen, handelt es sich nach Angaben des 48-jährigen Eigentümers um ein Unikat, dessen Zeitwert mit etwa 85.000 Euro beziffert wird (Neuwert 170.000 Euro).

Autoknacker vertrieben

Winterhude. Eine böse Überraschung erlebte ein Anwohner des Goldbekufers, der sich morgens um 5.25 Uhr auf dem Balkon befand. Plötzlich sprangen die Warnblinkleuchten seines am Straßenrand geparkten BMWs 560L an. Gleichzeitig sah er zwei Männer in Richtung Goldbekplatz schlendern, die offenbar Schmiere standen. Kurz nachdem der 43-Jährige nach unten gerufen hatte: „Hey, wollt ihr mein Auto klauen?“, stieg ein dritter Mann aus dem Fahrzeug. Er flüchtete in Richtung Goldbekplatz, und auch seine mutmaßlichen Komplizen waren schnell verschwunden. Eine Fahndung der Polizei verlief negativ. Wie sich herausstellte, hatte der Täter das Schloss des Wagens aufgebohrt und die Alarmanlage deaktiviert. Beim Versuch die Steuerungsanlage neu zu programmieren war dem 25- bis 30-jährigen Ganoven dann ein gravierender Fehler unterlaufen. Sämtliche Fenster öffneten sich und die Warnblinklange schaltete sich ein. Mehr Erfolg hatten Kfz-Diebe im Eppendorfer Stieg und im Grasweg, wo ein Audi Q7 und eine BMW X5 im Gesamtzeitwert von 50.000 Euro entwendet wurden. (th)

Täter gehen leer aus

Winterhude. Glück im Unglück hatte eine Anwohnerin aus dem Hainbuchenweg, die vor Kurzem am Fenster stand, als eine Frau nach oben rief, ob sie bitte die Haustür öffnen könne. Die Rentnerin betätigte den Summer. Wenig später tauchte die etwa 30- bis 35-jährige Fremde vor ihrer Wohnungstür auf und fragte, ob sie einen Stift und einen Zettel haben dürfe, um ein Rezept zu notieren. Als die hilfsbereite alte Dame mit den Schreibutensilien zurückkehrte, kam die Frau einfach herein, begab sich schnurstracks in die Küche und setzte sich dort auf einen Stuhl. Dann verwickelte sie die 94-Jährige in ein Gespräch. Kurz darauf verabschiedete sie sich wieder. Erst einen Tag später bemerkte die Mieterin, dass die Tür ihres Schreibtischs aufgebrochen worden war. Ganz offenbar von einem Komplizen, der sich in die Wohnung geschlichen hatte. Gestohlen wurde aber nichts. (th)
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