Versuchter Betrug mit Lamborghini

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Das Amtsgericht St. Georg verurteilte den Geschäftsmann wegen versuchten Betruges zu acht Monaten Haft auf Bewährung Symbolfoto: thinkstock

Gericht verurteilt Autohändler zu acht Monaten auf Bewährung

St. Georg/Winterhude Der Plan war raffiniert eingefädelt. Für den Betrug mit einem Lamborghini 140 Gallardo (560 PS; Neuwert 230.000 Euro) wollte Autohändler Heinrich S. (62) 160.000 Euro kassieren. Doch der Plan scheiterte. Das Amtsgericht St. Georg verurteilte den Geschäftsmann wegen versuchten Betruges zu acht Monaten Haft auf Bewährung. Außerdem soll er 25.000 Euro an die Staatskasse zahlen.
Niels S., der Sohn des Angeklagten, hatte im Dezember 2013 den Lamborghini als gestohlen gemeldet. Das teure Auto sei ihm am Kämmererufer in Winterhude gestohlen worden. Sein Vater gab bei der Versicherung einen Schaden von 160.000 Euro an. Die Versicherung ließ den Fall überprüfen. Die Polizei stellte fest, dass Heinrich S. einen verunfallten Lamborghini für 39.000 Euro gekauft hatte. Das Gericht ging davon aus, dass der Kfz-Fachmann aus dessen Schrott einen „Neuwagen“ bastelte, um später damit den Betrug zu versuchen.
Der Sohn des Autohändlers wurde aus Mangel an Beweisen freigesprochen. (je)
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