Aufstiegsjubel beim SC Sperber

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So sehen Aufsteiger aus. Die „Zweite“ spielt nächste Saison in der Bezirksliga. Foto: Thomas Hoyer

Mit spektakulärem Sieg gegen den SV Barmbek in die höhere Klasse

von Thomas Hoyer
ALSTERDORF. Großer Jubel bei der zweiten Mannschaft des SC Sperber. Nach einem spektakulären Sieg gegen den SV Barmbek und einem Unentschieden bei Inter Hamburg hatten die Alsterdorfer bereits vor dem dritten Spiel der Aufstiegsrunde den Sprung in die höhere Klasse geschafft. Die deutungslose Partie gegen den Mitaufsteiger FC Hamm United II gewann die Truppe von Trainer Holger Ramelow am vergangenen Sonnabend durch Tore von Benny Marschall (2), Nico Sideris und Alexander Dobuch mit 4:2.
Den Grundstein für die Krönung einer harten Saison hatte der Tabellenzweite der Kreisliga 5 im ersten Aufstiegsspiel gelegt, als man den SV Barmbek in einer sehenswerten Partie mit 6:4 bezwang. Bereits nach fünf Minuten hatten die Alsterdorfer 0:2 zurücklegen. Dann aber konnte das Team seine Nervosität abgelegen. Sideris erzielte nicht nur den Anschlusstreffer sondern auch das 2:2. Dobusch brachte seine Mannschaft erstmals in Führung. Doch die Barmbeker waren noch lange nicht geschlagen und konnten kurz vor der Pause zum 3:3 ausgleichen. Auch Tor Nummer drei von Sideris reichte dem SC Sperber noch nicht zum Sieg, denn Fabian Andersch unterlief ein spektakuläres Eigentor zum 4:4. Doch zum Glück hatte Dobuch genug Zielwasser getrunken, als er in der Schlusspause mit zwei weiteren Treffern den letztlich verdienten Erfolg sicherte. „Nach dem schnellen Rückstand in der Anfangsphase haben wir gedacht, die Welt geht unter“, so Eberhard Heidrich, Vorstandsmitglied des SC Sperber und Vater von Olaf Heidrich, der als Betreuer großen Anteil am Aufstieg hat. Zweiter Gegner in der Aufstiegsrunde war Inter Hamburg. Zwar geriet man trotz zwei guter Chancen mit 0:1 auch diesmal ins Hintertreffen, doch nach dem haltbaren 1:1 durch Benjamin Marschall ließen die Alsterdorfer nichts mehr anbrennen. Das Unentschieden, das zum Aufstieg reichte, kam nicht mehr ernsthaft in Gefahr.
Der Sprung in die Bezirksliga war das erklärte Ziel der Alsterdorfer, nachdem man in der Serie zuvor dritter geworden war. Für frischen Wind sorgte nach der Winterpause Holger Rameloh. Der 47-jährige Rahlstedter löste Sascha Cirkovic als Trainer ab, der als Nachfolger von Knut Aßmann Sperbers Landesligatruppe übernahm. Ramelow krempelte nicht nur die Viererkette um, sondern ließ auch offensiver spielen, was sich auszahlen sollte. Ein Topleistung bot das Team in der ersten Partie unter dem neuen Coach, als es Meister Victoria II ein 2:2 abtrotze. Erst am 27. Spieltag kassierten die Alsterdorfer ihre dritte Niederlage, konnten aber dank zweier Siege in den beiden letzten Partien die Vizemeisterschaft verteidigen. Zur nächsten Serie rücken Kapitän Benny Baarz, Sideris und Marschall in den Landesligakader. Neu verpflichtet wurden Matthias Bach (SC Poppenbüttel), Simon Burhorst (eigene 1.Liga) und Onur Özel (zurück aus der Türkei).
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