Fünf Mal Gold für Shintai Dojo

Anzeige
Trainingsaufnahme in der Turnhalle Lokstedter Damm: Günes Cetin (r.) zeigt einen Sprungkick zum Kopf von Tony v. Bergen Foto: Thomas Hoyer
 
Das Trainergespann mit ihren erfolgreichen Schützlingen (hintere Reihe v.l.): Peter Rolle, Günes Cetin, Finn Behr, Tony v. Bergen, Phillip Stockfleth; (vordere Reihe): Nico Heidrich, Marvin Gruv, Elino Schicker Foto: th

Alle Teilnehmer holen mindestens eine Medaille beim 8. Martial Arts Cup

Von Thomas Hoyer
Groß Borstel
Mit einem kleinen, aber besonders schlagstarken Team nahm der Verein Shintai Dojo am 8. Martial Arts Cup teil, der kürzlich in Bad Oldesloe ausgetragen wurde. Neben Karate (WKF-Kumite) standen Kickboxen, Taekwondo und Kung Fu als Kampfsport übergreifender Allstyle-Wettbewerb mit den Disziplinen „Semikontakt“ und „Leichtkontakt“ auf dem Pro-gramm. Am Ende durften sich die jungen Groß Borsteler über fünf Gold, zwei Silber- und vier Bronzemedaillen freuen. Alle sechs Teilnehmer schafften zumindest einmal den Sprung aufs Treppchen.

„Absolute Klasse“

Eine großartige Leistung, die selbst Trainer Phillip Stockfleth in Erstaunen versetzte, bot Elino Schicker, der Jüngste im Bunde, mit dem Gewinn von zwei Goldmedaillen in den Disziplinen „Semikontakt“ und „Kumite“, die nahezu parallel ausgetragen wurden. Von Matte zu Matte eilend, besiegte der 13-jährige Gymnasiast aus Groß Borstel einen Gegner nach dem anderen, gewann am Ende alle seine zehn Kämpfe, acht davon sogar vorzeitig. „Elinos ständiger Wechsel zwischen den beiden Stilrichtungen war absolute Klasse“, freute sich Trainer Stockfleth, der noch einen weiteren seiner Kämpfer zu zwei ziemlich überraschenden Goldmedaillen beglückwünschen durfte: Tony v. Bergen, der bei den Grün- und Blaugurtträgern im „Leichtkontakt“ und „Kumite“ an diesem Tag nicht zu schlagen war. „Tony hat seinen Gegner mit Faustkombinationen förmlich überrannt“, war Phillip Stockfleth auch voll des Lobes über den 15-Jährigen.
Die fünfte Goldmedaille für Shintai Dojo holte Marvin Gruv, ein alter Bekannter, der sich bereits seit sieben Jahren dem Kampfsport verschrieben hat und seinen bislang größten Erfolg 2011 mit dem Gewinn der Bronzemedaille bei der Jugend-EM im italienischen Padua feierte. In Bad Oldesloe, wo er in der Disziplin „Kumite“ antrat, ließ der 17-jährige Braungurtträger, der im kommenden Jahr seine Prüfung zum 1. Dan ablegen möchte, nie einen Zweifel an seinem ersten Platz aufkommen. Marvin besiegte seine drei Gegner souverän, wobei er auch mehrfach mit seiner Spezialtechnik, der so genannten „hinteren Faust“ punkten konnte. Für Finn Behr reichte es diesmal nicht fürs oberste Treppchen, doch konnte sich der 16 Jahre alte Borsteler, der es als Träger des braunen Gurtes in der „Oberstufe“ mit den Allerbesten zu tun hatte, gleich über dreimal Edelmetall freuen. Für Trainer Stockfleth eine keineswegs überraschende Ausbeute.

Silber und Bronze

Im Karate gab es nach einer knappen 3:5 Finalniederlage Silber, im Leicht- und Semikontakt jeweils Bronze. Zwei Medaillen erkämpfte Nico Heidrich. Neben Bronze im Karate gewann der 15-jährige Schüler Silber im Semikontakt, wobei er seinem ausgesprochen hart kämpfenden Finalgegner aus Stade mutig Paroli bot, aber am Ende mit 2:4 den Kürzeren zog. Auch Schwergewichtler Cetin Günes, der in der mit zwölf Teilnehmern besetzten Semikontakt-Gewichtklasse über 90 Kilogramm auf der Matte stand, ging nicht leer aus. Der 19-Jährige gewann zwei seiner drei Kämpfe und holte Bronze. „Unsere Leistungen waren zum Teil sogar überraschend gut“, so Trainer Phillip Stockfleth.
Anzeige
Anzeige
Schon dabei? Hier anmelden!
Schreiben Sie einen Kommentar zum Beitrag:
Spam und Eigenwerbung sind nicht gestattet.
Mehr dazu in unserem Verhaltenskodex.
Anzeige
Anzeige