Hamburger Witthöft-Schwestern siegen

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Auf Alsters Spitzenspielerin Carina Witthöft war wieder Verlass. Sie holte einen der beiden Siege für ihr Team Foto: Thomas Hoyer

Trotzdem keine Punkte gegen ETUF Essen. Alster kämpft gegen Abstieg

Hamburg. Nach hartem Fight deutlich verloren. So
lautet die betrübliche Bilanz der ersten Damen des „Der Club an der Alster“ in der dritten Begegnung der 2. Bundesliga Nord. Gegen die Favoriten von ETUF Essen verloren die Alster-Damen auf der heimischen Anlage an der Hallerstraße zwar deutlich mit 2:7, doch zwei Einzel und ein Doppel gingen nur hauchdünn im Matchtiebreak verloren.
Glück zunächst für das Außenseiter-Team des Club an der Alster, dass Spitzenspielerin Carina Witthöft antreten konnte. Die 175. der Weltrangliste war erst im dritten Qualifikationsspiel für das Grand-Slam-Turnier in Paris gescheitert und konnte deshalb ein kleineres Turnier in dieser Woche nicht mehr wahrnehmen. Witthöft hatte somit unverhofft Zeit für die 2. Bundesliga. Sie und ihre Schwester Jennifer holten dann die einzigen Siege für Alster, wobei sich Carina mächtig ins Zeug legen musste, um Essens starke Nummer eins, die Rumänin Andreea Mitu (202 in der Welt), nach 7:6 und 4:6 im entscheidenden Matchtiebreak mit 10:8 zu bezwingen. Jennifer Witthöft machte es beim 6:2 und 7:6 gegen die Polin Magdalena Frech schneller. Viel hätte nicht gefehlt und es wäre für Alster besser ausgegangen, denn Laetitia Sarrazin unterlag Essens Belgierin Ysaline Bonaventure ebenso äußerst knapp mit 1:6, 6: 3 und 8:10 wie Lisa Matviyenko gegen die Bulgarin Viktoriya Tomova mit 6:3, 2:6 und 10:12 nur hauchdünn das Nachsehen hatte.

Auch im Doppel kein Glück

Nach den sechs Einzeln stand es 4:2 für Essen, Alsters Katarzyna Kawa und Polina Pekhova hatten ihre Spiele in zwei Sätzen verloren. In den drei abschließenden Doppeln konnten die Gastgeber dann nicht mehr punkten. Der Club an der Alster liegt nun mit einem Sieg und zwei Niederlagen auf Platz fünf von sieben Teams. „Wir spielen gegen den Abstieg. Unser Ziel ist es, die Klasse zu halten“, erklärte Betreuer Jan-Christian Engelke vor der Partie. Gegen den aktuellen Ersten und Zweiten hat Alster allerdings schon gespielt. In den letzten drei Partien warten vermeintlich leichtere Gegner. Die Möglichkeit wie im vergangenen Jahr Dritter zu werden, ist gegeben. Schon am Sonnabend, 7. Juni, kann ein deutlicher Schritt in diese Richtung getan werden, wenn Alster ab 11 Uhr auf der heimischen Anlage an der Hallerstraße gegen Rochusclub Düsseldorf antritt, ein Team, das noch hinter dem Club an der Alster platziert ist. (ch)
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