Heimspiel auf der Moorweide

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Mit ganzem Körpereinsatz hechteten die Spielerinnen auf der Moorweide hinter den Bällen her Foto: Hoyer

Hamburgerin Katharina Schillerwein siegt beim ersten Beachvolleyball-Turnier

Rotherbaum Sand auf der Moorweide! Am vergangenen Wochenende machte die „smart beach tour“ zum ersten Mal mit einem Beachvolleyball-Turnier auf der großen Wiese vor dem Dammtorbahnhof Station. Bei wechselhaften Wetter – Sonne und Regenschauer wechselten sich ab – sahen 19.000 Zuschauer an drei Tagen ein geballtes Programm mit fast 90 Spielen. Der Center Court war von drei Tribünen umgeben. Auf drei weiteren Plätzen am Wegesrand wurde ebenfalls gespielt. Mitmachaktionen für Kinder, Gastronomie und Infos über Beachvolleyball ergänzten die sportlichen Ereignisse: ein Rundumpaket für die ganze Familie.
Am Sonntag standen die Finalspiele und ein Legendenmatch zwischen den Olympiasiegern von 2012, Julius Brink und Jonas Reckermann, und den Bronzemedaillengewinnern der Olympischen Spiele 2000, Axel Hager und Jörg Ahmann, auf dem Programm, das die jüngeren unter dem Jubel der begeisterten Zuschauer für sich entschieden.

Lokalmatadorinnen gewinnen Match


In den Finalspielen setzten sich vor voll besetzten Rängen die Titelverteidiger durch, die vor einem Jahr auf der Harburger Schlossinsel das Hamburger Turnier gewonnen hatten. In knappen Matches siegten die in Hamburg geborene Katharina Schillerwein mit Partnerin Cinja Tillmann (Nr. 4 der Setzliste) über das Nachwuchsteam Sandra Ittlinger und Yanina Weiland (Nr. 6), die überraschend das Finale erreicht hatten, mit 22:20 und 21:19 sowie Alexander Walkenhorst (an Nr. 2 gesetzt) und Stefan Windscheif über die Zwillinge David und Bennet Poniewaz (Nr. 3) mit 23:21 und 21:14. Im Männerfinale ging es besonders spannend zu, denn die Poniewaz-Zwillinge sahen im ersten Satz wie die sicheren Sieger aus.
Das an Nummer eins gesetzte Team Markus Böckermann und Lars Flüggen vom Club an der Alster musste in der Vorrunde verletzt aufgeben.
Die renommierte Hamburger Spielerin Laura Ludwig vom HSV, zweimalige Europa- und fünfmalige Deutsche Meisterin, musste ohne ihre verletzte Dauerpartnerin Kira Walkenhorst antreten. Die Berlinerin Jenny Heinemann vertrat sie. Das neu zusammengestellte Paar verlor im Halbfinale gegen die späteren Siegerinnen Schillerwein/Tillmann, erkämpfte sich aber immerhin gegen das Paar Schumacher / Seyfferth deutlich mit 21: 17 und 21:17 Platz drei.
Zwischen den Ballwechseln wummerte Musik aus den Lautsprecherboxen. La-Ola-Wellen und das Zeigen von vorher ausgegebenen Schildern bei erfolgreichen Blocks der Spieler wurden den Zuschauer ans Herz gelegt. Gewöhnungsbedürftig. (ch)
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