Heißer Pokalfight in Alsterdorf

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Rahlstedts Spieler lässt den Ball passieren. Thomas Reiher (l.) lauert schon, nimmt Fahrt auf. Foto: Thomas Hoyer

Mit Björn Kalla kam die Wende

Alsterdorf. In einem vor allem in der Schlussphase unheimlich spannenden Pokalspiel kämpfte der SC Sperber den Rahlstedter SC trotz 1:3-Halbzeitrückstands noch mit 4:3 nieder.
Zwar begannen die Alsterdorfer vor 100 Zuschauern recht viel versprechend, besaßen durch Steffen Harms gleich in der Anfangsphase zwei Chancen, doch dann nahm der Gast das Heft in die Hand und besaß bis zur Pause wesentlich mehr Spielanteile.
Den ersten Treffer erzielten dennoch die Platzherren. Philipp Stamer traf nach Vorlage von Bastian Nendza in der 14. Minute zum 1:0.
Einen weiteren Hochkaräter zum möglichen zweiten Treffer vergab Philipp Stamer leichfertig, was sich fast postwendend rächen sollte.
Nach Freistoß für die Gäste erzielte Kevin Göde per Kopf den Ausgleich (19.).
Und auch das 1:2, bei dem Julian Meins keine gute Figur machte und der dritte Rahlstedter Treffer im Nachschuss nach Abwehr von Keeper Sven Lund, gingen auf das Konto von Göde (37./ 39.). „Unsere Abwehr war bei hohen Bällen und Standards zu anfällig“, so Sperbers Manager Jens Stümpel. „Außerdem haben wir dem Gegner im Mittelfeld viel zu viel Spielraum gelassen.“
Mehr Schwung
Mit der Einwechslung des erfahrenen Kalla, der auf der „Zehn“ spielte, kam endlich mehr Schwung in die Aktionen der endlich präsenten Gastgeber, die jetzt auch dank Bastian Nendza, der nach einer Umstellung von Trainer Sascha Cirkovic als Sechser agierte, in der Defensive sicherer standen.
Nach dem Anschlusstreffer, den Daniel Cvjetkovic per Kopf nach Freistoß von Kalla und Kopfballverlängerung von Lukas Dau erzielte, legten die Gastgeber noch eine Schippe drauf.
In der 79. Minute vergab Philipp Stamer eine Riesenchance zum Ausgleich, als er eine Flanke von Meins zwar wunderschön mit der Brust stoppte, aber das Leder aus sechs Metern volley über das Tor drosch.
Die letzten Minuten hatte es dann in sich. Nach Foul an Kalla im Strafraum verwandelte Steffen Harms den fälligen Elfmeter sicher zum Ausgleich (87.).
Und als alle schon mit einer Verlängerung rechneten, gelang Harms per Pieke aus 18 Metern nach Ballereroberung von Stamer der umjubelte Siegtreffer (92.).
Punktspielstart
„Die Mannschaft hat trotz des Rückstands an sich geglaubt und den größeren Siegeswillen gezeigt“, so Sperbers Manager Jens Stümpel. „Wenn es uns gelingt, in dieser Woche beim Training die Fehler der ersten Halbzeit abzustellen, können wir am Freitagabend auf einen erfolgreichen Punktspielstart bei Blau-Weiß 96 hoffen.“
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