Medaillenregen für Shintai-Dojo

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Die jungen Medaillenjäger aus Groß Borstel mit ihren Trainern (hintere Reihe v.l.): Trainer Peter Rolle, Marvin Gruf, Justus Schott, Finn Behr, Cheftrainer Phillip Stockfleth; (vordere Reihe): Ewald Betke, David Schühlein, Nico Heidrich und Elino Schicker Foto: Hoyer
 
Die Medaillengewinner Justus Schott (l.) und Marvin Gruf liefern sich einen Schaukampf Foto: Hoyer

Junge Kampfsportler aus Groß Borstel zeigen gute Leistungen beim internationalen Tokon-Cup

Von Thomas Hoyer
Groß Borstel
Immer wenn der Karate-Nachwuchs von Shintai-Dojo e.V. an Meisterschaften oder Turnieren teilnimmt, sind Medaillen garantiert. Das stellte der Nachwuchs des in Groß Borstel ansässigen Budosportvereins einmal mehr beim Internationalen Tokon-Cup, der vor kurzem in Emden stattfand, unter Beweis. Mit nicht weniger als 16 Medaillen im Gepäck traten die Schützlinge von Trainer Phillip Stockfleth die Heimreise in die Hansestadt an. Für das herausragende Ergebnis sorgte Elino Schicker, der in der „Unterstufe“ (Gurte Weiß- bis Orange) an den Start ging. Der zwölfjährige Gymnasiast aus Groß Borstel konnte nicht nur die reinen Karatedisziplinen „Shobu-Ippon“ und „Semikontakt“ für sich entscheiden, sondern gewann auch das „Kentjusu“, den Kampf mit dem schaumstoffummantelten, beidhändig geführten Plastikschwert. „Elino, der in Emden seinen ersten Wettkampf bestritten hat, war schon im Training so gut, dass man vordere Plätze erwarten durfte“, schwärmt Trainer Phillip Stockfleth. „Dreimal Gold hat mich dann aber doch überrascht. Ich bin sehr stolz auf Elino.“
Ebenfalls in Bestform präsentierte sich Marvin Gruf, derzeit stärkster Nachwuchskämpfer von Shintai-Dojo. Der 16-jährige Jugendeuropameister von 2012, dessen Spezialität der als Konter ausgeführte Schlag mit der Faust ist („Gyaku-Zuki“), startete in der Oberstufe (Brauner Gurt) und gewann im „Kenjutsu“ beziehungsweise „Shobou-Ippon“ zweimal Gold. „Das war altersbedingt leider sein letzter Auftritt beim Tokon-Cup“, bedauert Phillip Stockfleth. „Bei diesem Nachwuchsturnier, an dem wir seit 2000 regelmäßig teilnehmen und schon vielfach als bester Verein ausgezeichnet wurden, liegt die Altersobergrenze bei 16 Jahren.“ Weitere Goldmedaillen holten Ewald Betke (14) und der gleichaltrige Nico Heidrich in der Unterstufe. Während Ewald im Semikontakt gewann, feierte Nico seinen Erfolg mit vier Siegen im „Kenjutsu“, zu dem sich 16 Teilnehmer gemeldet hatten. Zudem gewann er noch eine Silbermedaille (Semikontakt). Zu einem reinen Shintai-Finale kam es im „Semikontakt“ der Mittelstufe. Justus Schott (15) besiegte seinen um ein Jahr älteren Vereinskameraden David Schühlein vorzeitig durch technisches K.o., nachdem er innerhalb von 28 Sekunden mit einem gesprungenen Tritt und einem Kick zum Kopf drei beziehungsweise zwei Punkte erhalten hatte. Zudem erkämpfte der Grüngurtträger in den beiden anderen Disziplinen zweimal Silber. Auch David durfte sich noch einmal über Bronze im „Shobu Ippon“ freuen. Drei weitere Medaillen steuerte Finn Behr zum Gesamtergebnis bei. Der 15-jährige Schüler, Träger des braunen Gurtes und damit startberechtigt in der Oberstufe, erkämpfte zwei zweite Plätze und wurde im „Semikontakt“ Dritter.
Noch nicht zu einem Platz auf dem Treppchen reichte es für Theo Fäustner (9) und Arp Ibold (10), denen aber mit je einem vierten Platz ein gelungenes Debüt gelang. „Wir haben diesmal in allen Klassen gut abgeschnitten,“ freute sich Stockfleth. „Von dem einen oder anderen unserer jungen Kämpfer wird man noch einiges hören.“ Vielleicht schon bei den nächsten Europameisterschaften, die 2016 in Bosnien-Herzegowina stattfinden.
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