Mit Schmerz, Schweiß und Samba

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Um jeden Meter wurde beim Hamburg Marathon am Eppendorfer Baum gekämpft Foto: th

Trotz Kälte und Regen feiern Eppendorfer rund 15.000 Marathonläufer

Eppendorf/Harvestehude Ideale Witterungsbedingungen beim 30. Hamburg Marathon: nicht zu warm, nicht zu kalt, ein bisschen regnerisch. Das lieben die Marathonis, die sich auch in diesem Jahr durch fast alle unsere Stadtteile kämpften. Großer Bahnhof und viel Hilfe wieder am Eppendorfer Baum: Hier drängten sich die Marathon-Fans an der Straße und einige auch auf den Balkonen, um oft ihre Freunde, Bekannten und Liebsten anzufeuern. Die Sambatrommler von Sambada gaben den Rhythmus vor. „Für das Wetter sind´s relativ viele Zuschauer“, freute sich Oliver Voigt, Leiter der Leichtahtletik-Abteilung des Hamburger Sport-Vereins (HSV). Hier, bei Kilometer 37,5, konnten sich die Läuferinnen und Läufer erfrischen und bei Bedarf massiert werden. Der eine oder andere lag dort auf der Liege, von eifrigen Helfern geknetet, um auch die letzten Kilometer noch heil zu überstehen. Am Straßenrand auch Moderator Carlo von Tiedemann, der zuletzt viel gelaufen ist und einige Kilos runterbekommen hat. Als passionierter Läufer ist er Stammgast beim Hamburg Marathon. In diesem Jahr auch als Botschafter für Hamburgs Olympia-Bewerbung 2024.
2,5 Kilometer weiter und eine Stunde später an der Ecke Alte Rabenstraße / Mittelweg ein anderes Bild: Viele Teilnehmer gingen hier bei Kilometer 40 nur noch. Einige wurden von Freunden begrüßt, die eine Strecke mitgingen. Mitunter versammelte man sich auf der Laufstrecke zum Gruppenfoto: unsere Läuferin und wir. Mehr fröhliches Gemeinschaftsevent als schweißtreibender Leistungssport. Nur die Trommler von Samba da Pi ließen nicht nach. Sie trommelten mit derselben Intensität wie schon Stunden zuvor.
Die Großen der Zunft waren da längst im Ziel. Ganz vorn landeten wieder drei Afrikaner. Der Kenianer Lucas Rotich war in 2:07:17 der Beste. In 2:14:51 erreichte Julian Flügel als bester Deutscher auf Platz 16 das Ziel. Über 15.000 Läufer waren im Einzelfeld gestartet. Hamburgs bester Langstreckenläufer, Mourad Bekakcha, landete in der Zeit von 2:26:49 auf Platz 38. (ch)
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