Niederlage zum Auftakt

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Sylvain Joannan stoppt den Angriff der Hannoveraner mit einem schönen Tackling. Julius Gorr schaut zu. Foto: Thomas Hoyer

300 Zuschauer bei HRC in der 1. Liga

Winterhude. Mit einer 13:34-Niederlage gegen Germania List startete der Hamburger Rugby-Club in die neue Saison, wobei vor allem im ersten Spielabschnitt (3:22) nicht alles nach Plan lief.

Rund 300 Zuschauer sahen in der Rugby-Arena an der Saarlandstraße ein Match, in dem die Gastgeber durch einen Straftritt von Simon Kelly zwar 3:0 in Führung gingen, doch dann waren es die Hannoveraner, die Punkt auf Punkt machten, dabei fehlende Präzision und Fehler im Gassenspiel des HRC sowie verpasste Tacklings und Abstimmungsprobleme nutzten. Dessen Defensivabteilung musste Schwerstarbeit verrichten. Zur Pause lag der HRC 3:22 im Hintertreffen. Nach dem Seitenwechsel lief es endlich besser. Den in puncto Kampfgeist jederzeit überzeugenden Platzherren gelang es auf 13:22 zu verkürzen, ehe der Gegner mit zwei Versuchen alles klar machte. „Wir sind in der ersten Hälfte nicht in die Partie gekommen“, so HRC-Trainer Jan Höhler.
„Im zweiten Abschnitt konnte die Mannschaft sich steigern, doch der Rückstand war dann zu groß. Wir haben uns zwar Chancen erarbeitet, doch fehlte die nötige Cleverness, um Germania noch in Bedrängnis zu bringen.“ Die Punkte für den HRC erzielten Verbinder Simon Kelly (8) und Schluss Sylvain Joannan (5).
Der Hamburger RC gehört seit der neuen Saison der 1. Bundesliga an. Vorausgegangen war eine Ligareform mit dem Ziel, eine breitere sportliche Spitze zu schaffen, um den deutschen Rugbysport auch international voran zu bringen. Der HRC spielt in der Gruppe Nord. Die weiteren Gegner des Teams heißen St. Pauli, Germania List, Victoria Linden und DRC Hannover. Nach der Vorrunde treffen die vier besten Mannschaften auf die Topteams der Ostgruppe, um sich für die Play-Offs zur Deutschen Meisterschaft zu qualifizieren.
Der Fünft- und Sechstplatzierte kämpft mit den entsprechenden Vertretern der Ost-Gruppe und den jeweils beiden besten Teams aus den 2. Bundesligen Nord und Ost um die Zugehörigkeit in der höchsten Klasse. „Für unsere Spieler bedeutet die Ligareform einen großen Anreiz, sich mit den besten Teams in Deutschland zu messen“, so HRC-Trainer Jan Höhler.
„Das Ziel des HRC ist es, sich für die Meisterrunde zu qualifizieren, um so den direkten Klassenerhalt zu schaffen.“
Der Coach, dem mit Michael Smith und Jan Naller zwei Co-Trainer zur Seite stehen, verfügt über einen Kader von 35 Akteuren. Nicht mehr dabei ist Innendreiviertel Philipp Dreessen (Studium in Kanada). Sein Bruder Lars (Dritte Reihe) studiert in Frankreich, steht aber in der Rückrunde wieder zur Verfügung. Neu im Team sind Innendreiviertel Ole Steffen (VfL Geesthacht Harlekins) sowie für die Erste Reihe Ole Eigenbrod (Berlin Adler, American Football).
Aus der eigenen Jugend rückten Leon Boveland, Ferdinand Mühlenbauer (beide Außendreiviertel) sowie Benn Kara (Gedrängehalb) in die erste Mannschaft auf. Aus der „Zweiten“ kam Gedrängehalb Moritz Lühmann.
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