Rugbyfest im Stadtpark

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Die U10 vom FC St. Pauli ist schon ganz heiß auf den Störtebeker Cup und hat fleißig trainiert Foto: Hoyer

Am 6. Juni ist Störtebeker Cup: Norddeutschlands größtes Rugby-Jugendturnier

Winterhude Am Sonnabend (6. Juni) wird es im Stadtpark wieder richtig bunt und laut: Rund 500 Kinder und Jugendliche verschiedenster Nationen werden dann um das Rugby-Ei kämpfen – bei Norddeutschlands größtem Jugend-Rugbyturnier, dem Störtebeker Cup, das der FC St. Pauli organisiert. Die siebte Ausgabe findet in diesem Jahr mit „weiterhin wachsender Begeisterung des Teilnehmerfelds statt“, wie St. Paulianer und Mitorganisator Julian Kulawik erklärt. Am 6. Juni werden insgesamt 43 Mannschaften in den Altersstufen U6 bis U16, sowie die U18 Mädchen den Stadtpark auf seinen Plätzen an der Saarlandstraße 71 und am Bären ab 12 Uhr in eine Rugbyhochburg verwandeln. Rund 40 ehrenamtliche Helfer sind vor Ort und sorgen für einen reibungslosen Ablauf. Von Anmeldung, Turnier- und Platzleitung und Schiedsrichter über Merchandisestand und Verpflegung wird alles in Eigenregie umgesetzt.
„Der FC St. Pauli Rugby steht dafür ein, dass Fairness und Freude am Spiel im Vordergrund stehen sollen“, betont Kulawik. Da alle Mannschaften große Leistungen, ungeachtet ihrer Siege und Niederlagen, an einem solchen Turniertag vollbringen, bekommt am Ende jede Mannschaft einen kleinen Pokal und jede/-r Spieler/-in eine Goldmedaille als Belohnung für die „harte Arbeit und den sportlichen Einsatz“. Kein Wunder, dass einige Vereine aus Dänemark, Schweden und weiten Teilen Deutschlands die weite Anreise in Kauf nehmen. (th)

Info: „Raufen nach Regeln“

Auch wenn das inszenierte Gedränge mit dazu gehört, ist Rugby alles andere als ein bloßer „Raufsport“, denn er bringt Kindern hohe Werte bei: Fairness, Solidarität, gegenseitige Hilfsbereitschaft, die Einhaltung der Regeln und den Respekt gegenüber anderen. Und: jeder kann mitspielen. Ob groß, klein, dick, dünn, schnell oder behäbig - im Spiel findet jeder seinen Platz. Bis zur U14 spielen Mädchen und Jungs in der Regel gemeinsam in einer Mannschaft.
Es herrscht echter Teamgeist, denn ein Einzelspiel ist unmöglich. Die Spieler müssen einander vertrauen und sich gut untereinander koordinieren, um zu gewinnen (anders als beim Fußball, wo auch ein Einzelner ein Tor schießen kann). Der Zusammenhalt ist deshalb noch wichtiger als bei anderen Mannschaftssportarten. Rugby zählt in vielen Ländern (England, Frankreich, Australien, Neuseeland, Südamerika) zu den Elitesportarten und wird oft an Schulen und Universitäten gespielt. Daraus ergibt sich, dass die Stimmung unter den Fans – auch gegnerischer Teams – freundschaftlich und kultiviert ist. Mehr Infos auch unter: www.hamburg-rugby.de oder direkt bei FC St. Pauli Rugby
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