Sperber schafft den Klassenerhalt in Hamburg

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Sperbers Kapitän Mathias Pornhagen (l.), der beide Tore vorbereitete, im Zweikampf mit Eduardo Avarelo. Eine Szene aus dem Spiel HEBC gegen SC Sperber Fotos: Thomas Hoyer

VfL 93 steigt in die Oberliga auf. SC Sperber bleibt in der Hammonia-Staffel der Landesliga

Hamburg. Jubel in Winterhude und Alsterdorf: Der VfL 93 steigt nach einem 3:3 bei TBS Pinneberg als Tabellenerster der Landesliga (Hammonia-Staffel) in die Oberliga Hamburg auf und der SC Sperber bleibt nach einem 3:1-Sieg beim HEBC in eben dieser Hammonia-Staffel der Landesliga.
Der VfL 93 hatte bei TBS Pinneberg nach 53 Minuten eigentlich schon alles klargemacht. Das Team vom Borgweg lag deutlich mit 3:0 in Führung. Stefan Winkel, der überragende Akteur der Winterhuder, hatte in der 16. Minute aus 30 Metern das 1:0 erzielt. Olufemi Smith erhöhte nach Zuspiel von Florian Kurzberg in der 34. Minute auf 2:0 und wieder Winkel schoss nach Slalom durch die Pinneberger Abwehr in der 53. Minute das 3:0.
Da Konkurrent Paloma, vor den Spielen punktgleich mit dem VfL 93 an der Spitze liegend, zu diesem Zeitpunkt in Uetersen mit 0:2 zurücklag, konnte der Aufstieg der Schützlinge von Trainer Olaf Ohrt in die Oberliga kaum noch misslingen. Doch TBS Pinneberg machte in der Schlussphase mächtig Druck, kam in der 81. Minute durch Roberto Rodrigues zum 3:1 Anschlusstreffer. Knapp eine Minute später hieß es sogar 3:2 durch einen Distanzschuss von Ouerfelli und in der 87. Minute gelang den Pinnebergern sogar noch der 3:3 Ausgleich durch Erturul Kayali. Ein Foulspiel kurz vor Schluss von Stefan Reymann hätte sogar einen Strafstoß gegen den VfL 93 zur Folge haben können. Aber der Schiedsrichter gab ihn zum Ärger der Hausherren nicht. Da Paloma aber deutlich mit 0:4 in Uetersen verlor, war den Winterhudern der Aufstieg nicht mehr zu nehmen.
Der SC Sperber legte schon nach sechs Minuten bei HEBC den Grundstein für den Klassenerhalt. Einen Freistoß von Mathias Pornhagen verlängerte Mathias Bach per Kopf zum 1:0 ins HEBC-Tor. In einer insgesamt zerfahrenenen ersten Halbzeit hatte nur Stefan Suermann in der 11. Minute noch eine gute Torchance. Doch sein Ball strich knapp am Tor vorbei. HEBC war zwar mehr im Ballbesitz, kam an Sperbers sicherer Abwehr aber nicht vorbei. Lediglich Almeida bot sich in der 42. Minute eine große Tormöglichkeit für die Gastgeber. Doch sein Schuss aus zwölf Metern ging übers Tor. In den zweiten 45 Minuten hatte Sperber mehr vom Spiel. Folgerichtig erzielte wieder Bach nach Freistoß von Pornhagen in der 56. Minute Sperbers zweiten Treffer. Danach ließen die Alsterdorfer aber ein wenig nach, spielten nicht mehr so konsequent nach vorn wie bis dahin.
Die Folge: ein Konter von HEBC führte zum 2:1 und das Zittern begann. Bis zwei Einwechselspieler für Sperber alles klar machten. Simon Burhorst verwertete eine Vorlage von André Ziller zum 3:1-Siegtreffer. „Das war der krönende Abschluss einer bewegten Saison“, freute sich Sperbers Trainer Carsten Gerdey nach dem Spiel. Kapitän Mathias Pornhagen, der in den drei Spielen zuvor gefehlt hatte, und Innenverteidiger Daniel Zvjetkovic waren die überragenden Spieler der Alsterdorfer. (ch)
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