Sperber verliert Hamburger Kellerduell

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Sperbers Kapitän Benjamin Baarz (re.) versucht gegen Mikail Pekdemir zu klären Foto: Thomas Hoyer

Missglückter Einstand für neuen Trainer Mike Breitmeier

Von Thomas Hoyer
Hamburg. Die Negativserie von Sperbers Landesligakickern hält an. Daran konnte auch ein Trainerwechsel nichts ändern. Mike Breitmeier, der vergangene Woche Carsten Gerdey als Trainer abgelöst hatte, verlor mit seiner neuen Truppe das Duell der Kellermannschaften gegen die zweite Mannschaft des VfL Pinneberg auf eigenem Platz mit 0:2. Nach passablem Saisonstart war das für die Alsterdorfer bereits die neunte Niederlage in Folge.

Die ersten zwanzig Minuten gehörten klar den Pinnebergern. Nach einer Viertelstunde hatten die Gastgeber großes Glück, als ein Flachschuss ganz knapp am langen Pfosten vorbeistrich. Kaum 60 Sekunden später konnte sich Keeper Sven Lund bei einem Schuss auszeichnen. Dann aber fanden die Platzherren etwas besser ins Spiel und besaßen eine Riesenchance, als ein Schuss von Benjamin Baarz von einem Abwehrbein abprallte, der Ball über André Ziller zu Erik Bussat kam, der aus elf Metern an Pinnebergs Torwart scheiterte (25.). Kurz darauf verfehlte Stefan Ruhm das gegnerische Gehäuse. Die letzten Minuten vor der Pause bestimmte noch einmal der Gast, wobei die Truppe von Trainer Breitmeier zwei gefährliche Situationen überstehen musste.

Nach dem Seitenwechsel wurden die Platzherren eiskalt erwischt: Mit einem 20-Meter-Schuss in den linken oberen Giebel brachte Matthias Chmielewski die Gäste 1:0 in Führung (48.). Nur drei Minuten später pfiff der Schiedsrichter nach einem Kopfballduell zwischen Yannik Schmugler und seinem Gegenspieler einen mehr als fragwürdigen Elfmeter für die darüber selbst erstaunten Pinneberger. Daniel Brehmer ließ sich diese Chance nicht entgehen. Mit der 2:0-Führung im Rücken ließen es die Gäste etwas ruhiger angehen. Sperber erspielte sich Feldvorteile, doch bis auf einen Fernschuss von Mathias Bach, den Pinnebergs Torwart parierte, und einen Kopfball von Barz nach Ziller-Flanke, blieben die Angriffsbemühungen wenig gefährlich. Auch die Auflösung des Sechsers und die Einwechslung von Tom Bein und Kai Surek machten sich nicht bezahlt. In der Schlussphase besaß Pinneberg drei Konterchancen, doch Keeper Lund war auf dem Posten.

„Wir hatten uns für die zweite Halbzeit viel vorgenommen“, so Manager Jens Stümpel. „Der zweite Gegentreffer ist wirklich zu einem ganz unglücklichen Zeitpunkt gefallen. Bei einem 0:1-Rückstand wäre noch alles möglich gewesen. Wir waren heute nicht in der Lage, echte Chancen herauszuspielen. Nach vorne fehlten einfach die Ideen. Jetzt heißt es in den beiden letzten Spielen vor der Winterpause, gegen Victoria und Eidelstedt, endlich wieder zu punkten.“
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