Stark genug für Spitzenplatz

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Simon Flandrin ist mit neun Treffern bisher Sperbers treffsicherster Schütze Foto: Hoyer
 
Frank Henniger (r.) in Aktion: Als „Sechser“ ist der vor Saisonbeginn von Concordia II gekommene 26-jährige gebürtige Rostocker beim SC Sperber inzwischen eine feste Größe. Er erzielte bereits drei Treffer Foto: Thomas Hoyer

Die Alsterdorfer Kicker vom SC Sperber gewinnen 3:1 gegen Niendorf

Von Thomas Hoyer
Alsterdorf
Die Bezirksligakicker des SC Sperber „überwintern“ zwar nur auf dem sechsten Platz der Nord-Staffel, doch bei drei beziehungsweise vier Nachholspielen gegenüber den Top 5 bietet die Tabelle ein verzerrtes Bild. Bei entsprechenden Leistungen ist ein Spitzenplatz durchaus möglich. Im letzten Spiel des Jahres gegen die „Dritte“ des Niendorfer TSV mussten die Alsterdorfer wegen der Unspielbarkeit des eigenes Rasens auf den Grandplatz „Neue Welt“ im Stadtpark ausweichen. Außerdem befanden sich bereits beide Keeper im Urlaub, weshalb mit Kapitän Benjamin Baarz ein Feldspieler im Tor stand. Nach durchwachsener erster Halbzeit, in welcher der Gegner das von Simon Flandrin erzielte 1:0 fast postwendend ausglich, erwischte Niendorf nach der Pause zwar den besseren Start mit einigen vergebenen Chancen, doch als Frank Henniger der erneute Führungstreffer gelang (70.) und Flandrin zwei Minuten später das 3:1 gelang, war die Partie gelaufen. Für Flandrin, der vor Saisonbeginn aus der eigenen A-Junioren in den Ligakader übernommen und vom offensiven Mittelfeldspieler zum Stürmer umfunktioniert wurde, war es bereits der neunte Treffer, obwohl er verletzungsbedingt nur neun Partien bestritt.

Mit bisheriger Saison zufrieden


Mit dem bisherigen Saisonverlauf ist man am Heubergredder im Großen und Ganzen zufrieden. Die Ausgangsposition, sich noch in den Kampf um Meisterschaft und Aufstieg einzuschalten, ist gut, sollte man in den Nachholspielen ausreichend punkten. Obwohl es nach dem Abstieg zahlreiche Veränderungen gegeben hatte, erwischte die Mannschaft mit vier Siegen und einem Unentschieden einen sehr guten Start. Der erste Rückschlag folgte mit 1:5 bei der mit drei Spielern des Oberligakaders verstärkten zweiten Mannschaft des SC Victoria, unter ihnen Kevin Zschimmer, der gleich drei Treffer erzielte. Zwar fertigte man anschließend den SC Alstertal mit 0:0 ab, doch in der Folge gab es noch einen kleinen Durchhänger mit zwei Punkten aus drei Spielen, wobei das 0:1 in Bergstedt die bislang schlechteste Saisonleistung war. Dann aber fand die Truppe von Trainer Bastian Quast mit drei Siegen und einem Unentschieden wieder in die Spur. Nicht nur im schnellen Spiel nach vorn sondern auch in der Abwehr konnten die Alsterdorfer bisher überzeugen kassierten nur 16 Gegentore, sicher auch ein Verdienst von Lewe Brydda und Christian Kalz, die vor Saisonbeginn aus der aufgelösten zweiten Mannschaft des WTSV Concordia kamen. Zur Winterpause gab es lediglich eine Veränderung im jetzt 24-köpfigen Kader des SC Sperber. Mit Matthias Genzler gibt es einen neuen Angreifer, der zwar schon in der Hansestadt wohnt, aber zuletzt noch für den Schweriner SC in der Landesklasse auf Torejagd ging, die in etwa der Hamburger Bezirksliga entspricht. „Der Verein hat Matthias nur sehr ungern ziehen lassen“, so Ligaobmann Olaf Heidrich. „Ihm wurde aber das ewige Hin- und Herfahren einfach zu viel.“

Sechs Testspiele


Im Rahmen der Vorbereitung auf den zweiten Teil der Saison bestreiten die Alsterdorfer sechs Testspiele, die mit Ausnahme einer Partie bei der „Zweiten“ des SC Poppenbüttel wohlweislich aufgrund der Empfindlichkeit der eigenen Anlage alle auf den Kunstrasenplätzen der jeweiligen Gegner Bramfelder SV, SC Sternschanze, Oststeinbeker SV und HEBC stattfinden. Erster Punktspielgegner im neuen Jahr ist am 31. Januar auswärts das äußerst heimstarke Team vom Tus Berne, das man auf eigenem Platz in der Hinrunde gleich mit 6:1 bezwang. Die folgenden Gegner heißen SC Urania (a /7.2.). Walddörfer SV (h/ 9.2.) und TSV DuWo 08 (h/ 13.2.). „Vor der Saison hatten wir uns den fünften Platz zum Ziel gesetzt“, so Olaf Heidrich. „Ich denke, am Ende liegen wir noch weiter vorne. Von der Spielstärke her wäre auch der Aufstieg möglich, doch käme er vielleicht etwas zu früh.“
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