„Stark genug für Wiederaufstieg“

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Anna Mauelshagen (l.) traf gegen den 1. Kieler HTC zum 1:0 Foto: Thomas Hoyer

Damen des HTHC II haben den Spaß am Hockey offensichtlich wiederentdeckt

Von Thomas Hoyer
Winterhude
Die erste Hürde auf dem Weg zum Wiederaufstieg haben die zweiten Hockeydamen des HTHC mit Bravour genommen. Nach der Hinserie liegt das Team von Trainer Timo Köllen mit sechs Siegen in sechs Spielen an der Tabellenspitze der Verbandsliga. Am vergangenen Wochenende wurden die „Zweite“ des 1. Kieler THC und von Phönix Lübeck geschlagen. Und auch in der Kürze beginnenden Hallenserie sind die Winterhuderinnen der Topfavorit.
Gegen Kiel genügte den HTHC-Damen eine durchschnittliche Leistung zum 3:0-Sieg. Nach zerfahrenem Auftakt, bedingt durch schlechte Deckungsarbeit, die eine Umstellung zur Folge hatte, dauerte es eine Viertelstunde, bis sich die Mannschaft gefunden hatte. Mit einem Doppelschlag innerhalb von knapp zwei Minuten schossen Anna Mauelshagen und Katharina Hauschildt ein beruhigendes 2:0 heraus (25./ 26). Vorbereiterinnen waren Emilia Kuhlmann und Ina Offermann. Von da an kontrollierte der HTHC das Spiel, allerdings gelang es kaum, im Angriffsviertel echte Torchancen herausspielen. Der dritte Treffer durch Emilia Carstensen fiel nach einer schlecht geklärten Ecke auf Zuspiel von Anna Maulshagen (63.). Höhen und Tiefen gab es auch in der zweiten Partie bei Phönix Lübeck, die durch Treffer von Ina Offermann und Anna Ackermann 2:1 gewonnen wurde (22./ 44.). Beim Stand von 1:0 konnte HTHC-Torfrau Lisa Artaker einen Siebenmeter abwehren. Das Gegentor der Lübeckerinnen fiel fünf Minuten vor Schluss, doch geriet der Sieg nicht mehr in Gefahr.

Verstärkung kommt an


Der Spaß am Hockey ist wieder in die Mannschaft zurückgekehrt. Nach den vielen Niederlagen der vergangenen Feld- und Hallensaison, die jeweils mit dem Abstieg von der Oberliga und der Verbandsliga endeten, geht es bei den Winterhuderinnen jetzt deutlich bergauf. Einer der Gründe dafür ist, dass Trainer Timo Köllen im Gegensatz zur letzten Serie wieder einige Damen der Bundesligatruppe einsetzen darf, die dort nicht zur Stammformation gehören und in der unteren Klasse Spielerfahrungen sammeln sollen. „Das macht sich natürlich sehr positiv bemerkbar“, so der Coach. Zum eigentlichen Aufgebot der „Zweiten“ gehören 20 Spielerinnen im Alter von 19 bis 33 Jahren. Mannschaftsführerin Anna Ackermann und ihre Mitstreiterinnen erwischten mit vier Siegen über den SV Blankenese (5:0), HC St. Pauli (5:1), die „Vierte“ des UHC (5:0) und den HC Lüneburg (3:0) den erhofften guten Start. „Ich bin sehr zufrieden mit der ganzen Mannschaft“, so Köllen. „Diese Spiele hätten wir auch ohne Verstärkung aus dem Bundesligakader gewonnen, vielleicht aber nicht so hoch. Ich denke, wir sind stark genug für den sofortigen Wiederaufstieg, was auch für die Halle gilt.“
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