Tennis-Damen in 1. Bundesliga

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Auch Lisa Matviyenko gewann in der letzten Begegnung der 2. Bundesliga Nord ihr Einzel. Die 17-Jährige wird bereits in der Weltrangliste geführt

Frauentennis im Club an der Alster jetzt erstklassig: Konkurrent Hannover wird 7:2 geschlagen

Harvestehude Riesen-Er-folg für die ersten Tennis-Damen des Clubs an der Alster: Die seit einigen Jahren erfolgreich spielende Truppe krönte ihre guten Leistungen kürzlich mit dem Aufstieg in die erste Bundesliga. Souverän wurde das punktgleiche Team vom DTV Hannover am letzten Spieltag der 2. Bundesliga Nord auf der eigenen Anlage an der Hallerstraße mit 7:2 nach Hause geschickt.
Schon nach den sechs Einzeln war die Partie entschieden. Alster hatte alle gewonnen, führte uneinholbar mit 6:0. Die Gastgeber waren mit ihren beiden Spitzenspielerinnen, Carina Witthöft und Evgeniya Rodina angetreten, die schon unter den ersten Hundert der Weltrangliste platziert sind, und für das „Endspiel“ um den Aufstieg ihre Vorbereitung auf das Rasenturnier in Wimbledon unterbrachen.
Beide siegten deutlich mit 6:3, 6:0 (Witthöft über Hannovers Spitzenspielerin Elena Camerin) und 6:2, 6:0 (Rodina über Lenka Jurikova). Nur zwei Alster-Spielerinnen mussten in den 3. Satz.
Im nächsten Jahr also erste Bundesliga beim Club an der Alster. „Das Team kann sich auch ohne Veränderungen in der ersten Budnesliga halten“, ist der sportliche Leiter für Tennis-Leistungssport im Club an der Alster, Jan-Christian Engelke, von der Qualität der ersten Damen überzeugt. Doch, wenn neue Sponsoren gewonnen werden, kann sich Engelke auch Verstärkungen vorstellen, denkt sogar an deutsche Spitzenspielerinnen, die aus Norddeutschland stammen, wie Angelique Kerber (Platz 10 der Weltrangliste) und Julia Görges (Platz 56), die aber wegen prall gefülltem Terminkalender nur gelegentlich spielen könnten. Immerhin: Carina Witthöft spielt bereits mit Julia Görges Doppel auf der Tour. „Wir werden ein Team mit Schwerpunkt Norddeutschland um Carina Witthöft aufbauen. Es ist natürlich toll, eine so gute Spielerin zu haben“, erklärt Engelke, der jetzt hofft, mit Bundesligapartien auch etwas für das Damentennis in Hamburg tun zu können.
Seit 2002 gibt es in Hamburg kein internationales Damentennisturnier mehr. Bundesligapartien mit deutschen Spitzenspielerinnen könnten vielleicht „einige Tausend Tennisfans“, so Engelke, an den Rothenbaum ziehen – als weiteres Highlight, neben dem alljährlich stattfindenden Herrenturnier. (ch)
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