Tennis-Oldies holen Titel

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Mannschaftskapitän Edwin Kau (l.) und Wolfgang Heinricy halten voll Stolz den Pokal Foto: Hanke

Club an der Alster-Herren gewinnen Meisterschaft mit internationalem Team

Harvestehude Wieder einmal Top-Tennis am Rothenbaum! Weltmeister, Vizweltmeister, Wimbledonsieger, Europameister und Deutsche Meister traten kürzlich auf der Anlage an der Hallerstraße an, um die Endrunde einer Deutschen Meisterschaft auszuspielen, der Herren 60.
Der gastgebende Club an der Alster holte souverän den Titel, nach zwei glatten 5:1 Siegen über TG Gahmen und im Endspiel über TC 65 Eschborn. Der erste Titel für die älteren Alsteraner, die 2010 im Endspiel verloren hatten. „Der Sieg im Finale war nicht so glatt, wie es nach dem Ergebnis erscheint. Alle Matches waren äußerst eng. Immer mit dem glücklichen Ende für uns“, relativiert Alsters Mannschaftskapitän Edwin Kau den großen Triumph ein wenig. Aber gerecht war es doch, denn Alster hatte das Finale 2010 bedingt durch Verletzungen unglücklich verloren. Außerdem ist der Sieg der verdiente Erfolg einer 15-jährigen Entwicklung, die Edwin Kau und einige Mitstreiter angeschoben haben. Die heutigen Herren 60 haben sich von Jahr zu Jahr gesteigert, sind aus der 2. Hamburger Spielklasse über die 1. und die Nordliga in die Regionalliga aufgestiegen. Seit 2009 nehmen sie an Deutschen Meisterschaften teil. Neben einem Stamm von langjährigen Alsteranern wirken seit einigen Jahren auch ausländische Spieler mit. So spielten in den vier Teams der diesjährigen Endrunde mehrere Welt-, Europa- und Deutsche Meister sowie Wimbledonfinalisten mit. Den prominentesten bot der Club an der Alster auf, den Ungarn Balasz Taroczy, Wimbledonsieger 1985 im Doppel mit dem Schweizer Heinz Günthardt. Beim Endspielgegner TC Eschborn spielt der Australier Rod Frawley, der 1981 in Wimbledon das Halbfinale erreichte. Der Club an der Alster kann außerdem den amtierenden Vizeweltmeister der Herren 60, den Engländer Paul French, sowie die auch schon in jungen Jahren in Hamburg erfolgreichen Tenniscracks Thies Röpcke und Karl Heinz Meyer aufbieten. Den Oldies macht es übrigens richtig Spaß. Zum allwöchentlichen Training am Dienstag reist der Finne Jussi Juvakoski immer aus Helsinki an. (ch)
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