Weiss-Blau mit Personalsorgen

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Zweikampf zwischen Bramfelds Ibrahim Gyaase (l.) und Nasrat Salimi Foto: Thomas Hoyer

Trotz 1:3-Niederlage beim Bramfelder SV II ist Weiss-Blau 63 voll im Soll

Von Thomas Hoyer
Groß Borstel
Auch in der Rückrunde mussten sich die Kreisligakicker von Weiss-Blau 63 der „Zweiten“ des Bramfelder SV geschlagen geben. Nach 0:2 in der Hinspiel hieß es diesmal auswärts 1:3. Dabei zog sich das Team von Trainer Chris Joannou in Anbetracht seiner Personalprobleme recht achtbar aus der Affäre. Das gilt nicht nur für die letzte Partie, sondern auch für die gesamte Hinrunde, in der sich das zu Saisonbeginn neu formierte Team über Er-warten gut schlug.
Gegen den BSV fehlten aufgrund von Verletzungen gleich neun Spieler, darunter Stammkräfte wie Kai Barto-sevicz, Marcel Dzaak und Mohamed Omrane. Drei weitere Kicker fielen berufs- beziehungsweise studienbedingt aus. So musste Trainer Joannou mit dem 48-jährigen Vereinsvorsitzenden Olaf Ehlerding und Alte-Herren-Spieler Metin Ruechan Sinmetz zwei Oldies einsetzen, um über-haupt eine komplette Mannschaft auf die Beine stellen zu können. In der ersten Halbzeit bestimmte wie erwartet der Bramfelder SV das Geschehen. Bereits nach wenigen Minuten hieß es 0:1, als ein Spieler der Platzherren völlig frei von der Grundlinie zum Torschützen passen konnte. Die Angriffsbemühungen von Weiss-Blau waren hingegen viel zu harmlos. Nur einmal sorgte ein Schuss von Jamshid Shabazi für etwas Gefahr. Der Gegner war klar besser und erzielte nach einer Ecke das 2:0 (28.). Als dem BSV zehn Minuten nach dem Seitenwechsel der dritte Treffer gelang, schien sich eine noch höhere Niederlage anzubahnen, doch die Borsteler zeigten eine gute Moral und kamen zu zwei Hochkarätern. Ali Sansani Nejads Schuss verfehlte das Gehäuse, während Shabazi am Torwart scheiterte. Beim dritten Versuch wurde das Engagement der Weiss-Blauen belohnt. Nach schlechtem Abschlag von Bramfelds Torwart beförderte Sansani Nejad das Leder aus 25 Metern in die Maschen. In der Folge drängten die Gäste auf den Anschlusstreffer, doch echte Chancen sprangen dabei nicht mehr heraus. „Wir haben uns heute wirklich gut verkauft“, zog Trainer Joannou ein positives Fazit.“ Mit den bislang gezeigten Leistungen ist man in Groß Borstel zufrieden. Bei fast ausgeglichener Bilanz belegt das Team einen Mittelfeldplatz. „Unser Ziel war es, die Klasse zu halten. Mit 22 Punkten liegen wir mehr als im Soll“, freut sich Joannou. „Hätte es nicht immer so viele Ausfälle gegeben, wären sogar noch mehr Zähler möglich gewesen.“ Besonders gut präsentierte sich Weiss-Blau gegen den SV Barmbek (2:1) und die „Zweite“ des SC Eilbek (1:1).
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