Winterhude: Ruderer haben Grund zum Jubeln

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Die erfolgreichsten Hanseat-Ruderer 2016 jubeln im neuen Vereinshaus: v.l.: Trainer Nando Schmidt, Henrik Rossmann, Julius Matischik, Carla Wiese, Mathis Koch, Marie Elena Zürcher, Fiete Weber, Felix Lindemann, Paul Gralla und Trainer Nils Meyer Foto: Hanke

Neues Hanseat-Vereinshaus für 960.000 Euro und erfolgreiche Nachwuchs-Sportler

Von Christian Hanke
Winterhude
Große Freude beim Alsterruderverein Hanseat: auf dem Clubgelände am Osterbekkanal wurde das neue Vereinshaus eröffnet. Ganz zünftig wurde ein rotes Band durchschnitten. Der erste Vorsitzende, Georg Beischreiber, konnte Werner Glowik, den Vorsitzenden des Hamburger Ruderverbandes, den SPD-Bürgerschaftsabgeordneten Jan Quast und den Architekten des Neubaus, Cajus Brenner, begrüßen. Das alte Vereinshaus aus den 1960er-Jahren wurde in den Neubau integriert, so dass Hanseat keine Fläche von seinem nicht allzu großen Vereinsgelände für den Neubau „opfern“ musste. In dem jetzt neben den Räumen für Verwaltung, Organisation und Geselligkeit auch Kraftraum, Umkleiden und Duschen untergebracht sind, die bisher in der Bootshalle Platz gefunden hatten. Das Untergeschoss des Neubaus wurde barrierefrei sowie blinden- und sehbehindertengerecht ausgestattet. Hanseat ist der einzige Hamburger Ruderclub, der Inklusion fördert. Die Kosten des Um- und Neubaus in Höhe von 960.000 Euro wurden durch Mittel des Vereins, des Hamburger Sportbundes, durch die Investitionsförderbank und die Stadt Hamburg finanziert. Der Umbau der Außenanlagen soll Anfang 2017 abgeschlossen sien. Eine der ersten Festivitäten im Neubau war die Ehrung von erfolgreichen Sportlerinnen und Sportlern des Vereins in 2016, darunter acht Medaillengewinnern. Da gab es sogar fünf Goldmedaillen zu bejubeln. Der 18-jährige Paul Gralla holte sogar zwei: im Junioren U19-Achter bei den Welt- und bei den Europameisterschaften. Marie Elena Zürcher (18) ruderte ebenfalls im Achter bei den U19-Europameisterschaften im Siegerboot. Als Steuermann im Achter holte Felix Lindemann (auch 18) Gold bei der Deutschen Juniorenmeisterschaft U17. In diesem Siegerboot ruderte auch
Mathis Koch (16).
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