Bodhi Hill in Myanmar: Reisevideo am 20.09. 19 Uhr in der Waldorfschule Farmsen

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Bodhi Hill Gelände

Das goldene Burma erwacht

Als meine Frau und ich im Oktober 2015 unsere Reise nach Myanmar (dem früheren Burma) planten, glaubten wir in ein Land zu fahren, dass jahrzehntelang vom Rest der Welt weitgehend isoliert und in dem daher die Zeit stehengeblieben sein musste. Wir wollten in ein Märchenland eintauchen, mit einer Zivilisation, die über 5.000 Jahre alt ist - ein Land mit goldenen Tempeln, goldenen Palästen, goldenen Königsbriefen, Zauberern und Baumgeistern, die früher einmal Menschen gewesen waren, und von dem schon Marco Polo 1287 begeistert berichtet hatte.

Rundreise durch Myanmar

Dies alles haben wir auf unserer Rundreise durch Myanmar auch tatsächlich gesehen und werden wir im Reisevideo zeigen, denn unsere Hauptstationen waren: die magisch golden glänzende Shwedagon-Pagode in Yangon, die 2.000 Pagoden von Bagan, der Inle-See mit den einzigartigen Einbeinruderern und „Giraffenhalsfrauen“, der Besuch der vergoldeten Mahamuni-Statue und vieles mehr.

Aber der goldene Drache erwacht. Nach dem historischen Wahlsieg der politischen Lichtgestalt: Aung San Suu Kyi, Trägerin des Friedensnobelpreises, im November 2015 öffnet sich Myanmar, eines der ärmsten Länder der Welt, nach jahrzehntelanger Isolation nun mit rasender Geschwindigkeit der modernen Welt.

Das Schulsystem ist völlig notleidend

Doch viele Lebensbereiche haben schwer unter der Isolation gelitten und bleiben zunächst zurück, wenn nicht internationale Hilfe konkrete Unterstützung leisten wird. Besonders problematisch ist das jahrzehntelang vernachlässigte Schulsystem, in dem der Mangel an Schulgebäuden, veraltete Lehrmethoden, marodes Lehrmaterial, schlecht ausgebildete Lehrer und Klassen mit 100 Schülern eher die Regel als die Ausnahme darstellen.

Die neue Schule "Bodhi Hill" vereint Waldorfpädagogik und Buddhismus

In einer der ärmsten Regionen, dem Hochland des Shan-Staates, in dem nur 8% (Hamburg 2006: 35%) der eingeschulten Kinder die Hochschulreife erlangen, trafen wir Harn Sei, Vater von zwei kleinen Kindern. Er will eine neue Art von Schule entwickeln, bei der Waldorfschulgrundsätze mit dem vorherrschenden Theravada Buddhismus kombiniert werden, und damit eine echte Alternative zum herkömmlichen Schulsystem bieten wird. Finanziert durch Spenden hat er „Bodhi Hill“, ein 24-Hektar großes Gelände in der Nähe von Pyin Oo Lwin im Shan Staat von Myanmar gekauft. Hier soll einmal für 300 Kinder die Bodhi Hill Schule, die 1. Waldorfschule in Myanmar entstehen.

Videoreportage am 20.09.2016 um 19 Uhr

Am 20. September um 19 Uhr zeigen wir im Oberstübchen der Rudolf-Steiner-Schule Wandsbek, Rahlstedter Weg 60, 22159 Hamburg einen selbstgedrehten Film über unsere Reise und den Stand der Projektentwicklung. Über viele Besucher dieser Benefizveranstaltung würden meine Frau und ich uns sehr freuen. Der Eintritt ist frei. Spende erwünscht.
Dieter Munzel, Babenstieg 8a, 22143 Hamburg
E-Mail: freunde@bodhihill.de
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