Ärger um Schäden an der Berner Au

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Weiterhin rege genutzt: Selbst ältere Menschen mit Rollator begehen den „gesperrten“ Weg Foto: tel
Hamburg: Pulverhofsweg |

Anwohner scheren sich nicht um Sperrung des Wanderweges

Farmsen-Berne In dieser Woche sollen Instandsetzungsarbeiten am Wander- und Radweg entlang der Berner Au in Farmsen stattfinden. Der Weg zwischen Pulverhofsweg und Weissenhof nördlich des Kupferteichs war laut Bezirksamt durch das letzte Hochwasser der Berner Au beschädigt worden und daher im entsprechenden Teilbereich seit Anfang Juli gesperrt. Die Anwohner allerdings scheinen sich daraus nicht viel zu machen. Die Sperrzäune wurden zur Seite geschoben – auf dem Weg herrscht weiterhin reger Betrieb, wie das Wochenblatt bei einem Ortstermin feststellen konnte. Am Sperrzaun hängt nicht nur der Hinweis des Bezirksamtes auf eine Umgehungsmöglichkeit, sondern auch das Flugblatt eines engagierten Anwohners.

Provisorische Reparatur

Der pensionierte Unfallchirurg Dr. Manfred Deppler-Fesefeldt (71), leidenschaftlicher Radfahrer, weist auf eine E-Mail an die Verwaltung hin und erklärt sein Unverständnis über die „nervende“ Sperrung. Mit dem Zustand des Weges sei diese Sperrung nicht zu erklären: „Früher bin ich hier täglich zur Arbeit geradelt. Der Weg wird durchschnittlich dreimal im Jahr – mit zunehmender Tendenz – auf 150 bis 200 Metern Länge überflutet und dann gelegentlich neu geschottert. Ich habe der Behörde eine Pflasterung als dauerhafte Lösung vorgeschlagen, aber bislang keine Antwort erhalten.“ Nach Informationen des Bezirksamtes ist jetzt zunächst wieder eine provisorische Reparatur geplant. Mittelfristig will man den Verlauf des Weges an den neuralgischen Stellen neu planen, um ihn vor den Hochwassern der Berner Au zu schützen. (tel)
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