Eckerkoppel: Klagen über Verkehrschaos

Anzeige
Höchste Konzentration erforderlich: die Kreuzung Eckerkoppel Traberweg/Walter-Heitmann-Straße Foto: tel
Hamburg: Traberweg |

Kreuzung in Farmsen beschäftigt den Regionalausschuss

Von Michael Hertel
Farmsen
„Hier geht es oft weder vorwärts noch zurück“, berichtete Anwohner Michael Paap den Mitgliedern des Regionalausschusses. Es geht um die Eckerkoppel (Farmsen) östlich der Kreuzung Traberweg/Walter-Heitmann-Straße. „Hier parken jetzt immer mehr Autofahrer, um in die U-Bahn umzusteigen. Dadurch gibt es im Begegnungsverkehr viele Beinahe-Unfälle – und an Tempo 30 hält sich kaum noch jemand. Es ist das pure Chaos.“ Neulich sei es fast zur Prügelei zwischen zwei Autofahrern gekommen, weiß Michael Paap. Den Vorschlag, aus der Eckerkoppel eine Einbahnstraße zu machen, kommentierte der im Ausschuss anwesende, allerdings in diesem Bereich gar nicht zuständige Verkehrsexperte Ralf Klahn vom Polizeikommissariat 36: „Ich würde das vor einer Schule nicht machen, weil Einbahnstraßen die Autofahrer immer zu schnellerem fahren verleiten.“ Doch die Polizei vom zuständigen PK 38 hat bereits reagiert. Thorsten Rehfeld, Leiter der dortigen Straßenverkehrsbehörde): „Im Begegnungsverkehr kam es zu einigen Beschädigungen an parkenden Autos. Wir haben jetzt eine rund 20 Meter lange Halteverbotszone zwischen zwei Grundstücksausfahrten eingerichtet, um im Begegnungsverkehr bessere Ausweichmöglichkeiten zu schaffen. Nun sollten wir erst einmal die weitere Entwicklung abwarten.“

Daten besorgen


Der Regionalausschuss will sich die Daten der erfolgten Geschwindigkeitsmessungen besorgen und eine Stellungnahme des PK 38 abwarten, bevor eventuell über mögliche weitere Maßnahmen diskutiert wird.

Kommentar: Meine Horrorkreuzung


Wer ist schneller in der Lücke, ich oder das entgegenkommende (womöglich Vorfahrt berechtige) Auto? Diesen Wettkampf kann man an der Eckerkoppel täglich erleben. Nach Beschwerden von Anwohnern hat die Polizei reagiert und eine größere Halteverbotszone eingerichtet. Soweit so gut. Bei dieser Gelegenheit könnte man gleich mal meine „Horrorkreuzung“ Eckerkoppel Traberweg/Walter-Heitmann-Straße entschärfen. Wenn man dort aus der Nebenstraße links abbiegen möchte, muss man gleich vierfach aufpassen: auf den Vorfahrt berechtigten Verkehr von links und rechts auf der Eckerkoppel, den entgegenkommenden, geradeaus fahrenden Verkehr und dann noch auf kreuzende Fußgänger (und womöglich dreiste Radler) auf dem Zebrastreifen. Zusammen mit den beschriebenen Problemen im Begegnungsverkehr östlich der Kreuzung ergibt das eine gefährliche Mischung in unmittelbarer Nähe der Grundschule Traberweg und des U-Bahnhofs Trabrennbahn. Lokalpolitik und Polizei sind gefordert und sollten dabei auch eine Ampellösung nicht ausschließen. (Michael Hertel)
Anzeige
Anzeige
Schon dabei? Hier anmelden!
Schreiben Sie einen Kommentar zum Beitrag:
Spam und Eigenwerbung sind nicht gestattet.
Mehr dazu in unserem Verhaltenskodex.
Anzeige
Anzeige