Hamburgs größter Rad-Parkplatz

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Die neue Anlage wird auf Hochglanz gebracht Foto: rg
Hamburg: U-Bahnhof Berne |

Am U-Bahnhof Berne gibt es jetzt insgesamt 742 Stellplätze, davon 382 überdacht

Berne Noch kurz vor der offiziellen Eröffnung putzen Mitarbeiter der P + R-Betriebsgesellschaft die Glasdächer der neuen Abstellanlage am Berner Heerweg. Statt Sekt gibt es am alten Zugang des U-Bahnhofes Berne Eis. Und die Fahrradbügel am Kriegkamp sind schon fast komplett belegt. Insgesamt 742 Stellplätze sind entstanden, davon 382 überdacht. 96 Mietplätze in sogenannten Sammelschließanlagen stehen zur Verfügung. Ein Teil in einem neuen Fahrradparkhaus am Kriegkamp, in denen die Räder platzsparend übereinander eingestellt werden können. Der andere Teil befindet sich im unteren Stockwerk der Auto-Parkpalette am Berner Heerweg. Die Mieter dieser Plätze haben noch einen Schlüssel, für die neue Anlage gibt es einen elektronischen Zugang mit Karte und PIN-Code.

Regelmäßige Wartung


„Wir setzen hier auf ein neues, modernes Design vor allem bei den Dächern“, erläutert Jan Krampe von der P + R-Betriebsgesellschaft: „Wir wollten ein hochwertiges Erscheinungsbild.“ Damit das auch so bleibt, kümmern sich drei Kollegen regelmäßig um Wartung und Reparatur der Abstellanlagen für Fahrräder in Hamburg. Sie sollen auch regelmäßig gereinigt werden. Und noch etwas ist neu: Am U-Bahnhof Berne gibt es insgesamt 30 Schließfächer, die ebenfalls elektronisch geöffnet werden können. Sie haben Platz für Fahrradhelme oder Gepäck und bieten eine Steckdose zum Aufladen von Akkus oder Handys. P + R testet das Schließsystem derzeit noch. Künftig soll auch eine Bedienung per Smartphone möglich sein. Ein Mietplatz einschließlich Schließfach kostet 126 Euro pro Jahr. Die Anlage an der Grenze von Oldenfelde und Farmsen-Berne ist derzeit die größte ihrer Art in ganz Hamburg.

Unterbringung für teure Räder


„Darauf sind wir natürlich stolz“, sagt denn auch der Rahlstedter SPD-Bürgerschaftsabgeordnete Ole Thorben Buschhüter: „Es ist aber auch genau der richtige Ort. Die Anlage wird schon jetzt viel genutzt, und es werden künftig noch mehr Radfahrer dazu kommen.“ Die alte, marode Abstellanlage sei ein ständiges Ärgernis gewesen. „Im Vergleich zu vorher ist es eine erhebliche Verbesserung. Es gibt jetzt auch Abstellmöglichkeiten für teurere Räder, die Kombination mit den Schließfächern ist ein gutes Angebot“, freut sich auch Lars Pochnicht, SPD-Bürgerschaftsabgeordneter für Farmsen-Berne und Bramfeld. Der Wechsel zwischen Rad und Bahn werde so noch bequemer. „Wir wollen, dass mehr Menschen ihre Wege mit dem Fahrrad erledigen. Dazu ist es hilfreich, wenn man das Fahrrad mit anderen Verkehrsmitteln gut verknüpfen kann“, so Lars Pochnicht.
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