Stillstand bei „Horrorhäusern“ in Farmsen

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Die HVV-Haltestelle liegt direkt vor den „Horrorhäusern“, wie Nachbarn die Baustelle getauft haben Foto: tel
Hamburg: Berner Heerweg 47a |

Bauherr gibt Planung für die Baustelle am Berner Heerweg ab

Farmsen Eingerissene Bauplanen flattern geräuschvoll im Wind, hinter Gitterzäunen türmen sich Baumaterialien, Laub und Gehölzreste, Passanten schauen auf hässliche Fensterhöhlen und nackten Beton: An der Situation rund um die Baustelle Berner Heerweg 47a, b und c, Ecke Ebeersreye, in Farmsen hat sich seit rund fünf Jahren nichts geändert, und die von den „Horrorhäusern“ genervten Anwohner fragen sich: Wann hat der Spuk endlich ein Ende? Bauherr soll nach Informationen von Anwohnern ein Grieche in weit fortgeschrittenem Alter sein, der den privaten Bau offenbar selbst mit ein paar „Helfern“ hochziehen wollte. „Früher kam der Bauherr alle zwei Wochen mit Baumaterial. Jetzt habe ich ihn lange nicht mehr gesehen“, sagt ein Anwohner. Die Aktivitäten kamen durch einen Baustopp des Bezirksamtes zum Erliegen.

Zu hoch gebaut

Nach Wochenblatt-Informationen hatte der Bauherr um 1,20 Meter zu hoch gebaut. Um weiterbauen zu können, waren laut Bezirksamt „umfangreiche Umplanungen erforderlich“. Fakt ist: Auf der Basis der neuen Pläne liegt seit Oktober 2016 eine Baugenehmigung vor. Doch geschehen ist seitdem weiterhin nichts. „Der Grieche hat das jetzt seinen Kindern überlassen“, erklärt der gut informierte Nachbar. Und was passiert wenn weiter nichts passiert? „Die Baugenehmigung ist drei Jahre lang gültig und kann mehrfach verlängert werden“, heißt es aus dem Bezirksamt. Einschreiten könne man nur, wenn nicht nach der erteilten Baugenehmigung gebaut würde oder von der Baustelle eine Gefährdung der Verkehrssicherheit ausgehe. (tel)
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