Trauer nach Unfall in Hamburg

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An der Straße Farenland in Berne kam es zu dem tödlichen Unfall Fotos: tel
Hamburg: Unfall Radfahrer | Von Marco Dittmer

Wieder ist eine Radlerin auf Hamburgs Straßen tödlich verunglückt, wieder konnte der Fahrer eines Lkw die Radfahrerin nicht sehen. Eine Woche nach dem Unfall ist die Betroffenheit groß.

Der tragische Unfall passierte am vergangenen Mittwoch. Die 56-jährige Radfahrerin wollte die Straße am Farenland um die Mittagszeit überqueren. Durch dichten Verkehr stauten sich dort Autos und LKWs. Sie steigt vom Rad und tritt auf die Fahrbahn, muss aber in der Mitte auf eine Lücke im Gegenverkehr warten. Der Lkw-Fahrer, vor dem sie steht, hat davon nichts gesehen, als der Stau sich auflöst, fährt er los.

Eine Woche nach dem Unfall ist die Betroffenheit bei Anwohnern und vielen Hamburgern groß. An der Kreuzung wurden an einem Straßenschild weiße Blumen niedergelegt. Wie schon bei zwei weiteren tödlichen Unfällen zuvor, war auch in diesem Fall der sogenannte tote Winkel Ursache des tragischen Unfalls. Verkehrsexperten des Allgemeinen Deutschen Fahrradclubs fordern schon lange eine Pflicht für Abbiegeassistenten für Lkw. So könnte das Risiko solcher Zusammenstöße reduziert werden. Experten raten Blickkontakt zu Lkw-Fahrern aufzunehmen und sich als Radfahrer bemerkbar zu machen. Im Zweifel aber lieber hinter dem Lkw fahren oder gehen. Oder ihn erst einmal ganz passieren lassen.
Die Polizei Hamburg setzt auf Prävention und will alle Verkehrsteilnehmer über die Gefahren aufklären. So können sich zum Beispiel Schulklassen in den Polizeirevieren gezielt für Aufklärungsstunden über richtiges Verhalten im Straßenverkehr anmelden.
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