Unfallschwerpunkt Beim Farenland?

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So berichtete das Wochenblatt über den tödlichen Unfall in Farmsen-Berne Repro: wb
Hamburg: Beim Fahrenland |

Das Wochenblatt berichtete über den tödlichen Radunfall in Farmsen-Berne. Hier zwei Leserbriefe zu diesem Thema

Farmsen-Berne Nach dem tödlichen Unfall einer 56-jährigen Radfahrerin am 18. Januar an der Berner Einmündung De Beern/Beim Farenland hatte Wochenblatt-Mitarbeiter Michael Hertel bei der Polizei nachgefragt. Die Beamten sehen keinen Unfallschwerpunkt an dieser Stelle (das Wochenblatt berichtete). Darauf haben zwei Leser reagiert.

Werner Göricke:

Ein Teil des starken Verkehrs in dieser Straße fließt leider zum Ausweichen in eine Tempo 30 – Zone. Viele, zu viele fahren eine Abkürzung, erst durch die Saselheider Str. und dann weiter durch die Saseler Str. Es wird gerast, kaum jemand fährt vorgeschriebene 30. Die Saseler Str. ist eine enge Straße mit nur einem schmalen Fußweg. Viele Kinder mit Fahrrädern sind hier unterwegs. Der Fußweg ist stellenweise so klein, dass Fußgänger und Personen mit einem Kinderwagen, die Straße benutzen müssen. Morgens und ab dem späten Nachmittag, besonders abends, gibt es hier sehr viele Fahrzeuge vom Fahrenland. Dafür ist dieser Teil der Saseler Str. nicht ausgebaut. Ich habe schon einige Parteien angeschrieben und die Situation geschildert – keine Antwort. Wichtig wären weitere Verengungen, Schwellen, die das Durchrasen verhindern. Am besten eine Einbahnregelung. Ein weiterer Grund für das Ausweichen in die 30er-Zone ist die Ampelschaltung an der Kreuzung Berner Brücke. Die Grünphase ist zu kurz. Dadurch gibt es einen Rückstau bis zur Unglücksstelle. Wäre dort eine situationsgerechte Schaltung, wäre vermutlich der Unfall nicht passiert.

Ulrich Becker:
Immer wieder passieren „Beim Farenland“ Unfälle, anstatt zu trauern und wie die Polizei auf Prävention zu setzen, sollte dort lieber eine Möglichkeit zur Überquerung gebaut werden. Viele Kinder müssen über die Strasse zur Schule gehen, die nächsten Ampeln sind viel zu weit weg. Auf der Straße ist immer Stau, aber es wird keiner von den Autofahrern rübergelassen. Das sollte mal berichtet und recherchiert werden und sich dafür eingesetzt werden. Sonst werden auch in Zukunft dort weitere Unfälle vorprogrammiert sein.

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