Verkehrssituation in der Gartenstadt

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Beim Farenland am Montag gegen 8.30 Uhr: die Polizei hat ihr „Temposys“-Gerät aufgestellt, starker Pkw- und Lkw-Verkehr und ein in die falsche Richtung fahrender Radler Foto: tel
Hamburg: Beim Fahrenland |

Anwohner-Initiativen vorerst gescheitert. Polizei sieht keinen Handlungsbedarf

Von Michael Hertel
Berne
Anwohner-Initiativen für eine Verkehrsberuhigung in Berne sind mit ihren Anliegen vor dem Regionalausschuss (vorerst) gescheitert. So hatte Anwohner Werner Göricke (71) eine Eingabe zur Umgestaltung der Saseler Straße eingebracht (Verengung, Einbahnstraße o. ä.), während ein weiterer Anwohner (43) aus der Straße Hohenberne gleich seinen vierjährigen Sohn mitbrachte, um den Ausschussmitgliedern die Problematik in der Straße Beim Farenland zu veranschaulichen. Anke Ehlers (Linke) aber war die Einzige, die für die Anwohner in die Bresche sprang: „Über die Straße Beim Farenland kann man keine Schulkinder schicken. Deshalb werden sie meistens von den Eltern mit dem Auto gebracht.“ Ehlers forderte eine Querungshilfe zwischen der Bedarfsampel Meiendorfer Mühlenweg und der Kreuzung vor der Berner Brücke, drang aber mit ihrem Antrag gegenüber den anderen Fraktionen nicht durch.

Anwohner wollen nicht aufgeben/h2>

Auch die Wünsche nach Verengung des Schleichwegs Saseler Straße wurde von Polizeivertreter Thorsten Rehfeld nicht befürwortet. Begründung: die erfolgten Messungen („durchschnittlich zwei Autos pro Minute“) geben weder übermäßigen Verkehr, Raserei oder einen Unfallschwerpunkt her. Christoph Schütte (SPD): „Die Saseler Straße ist sicher.“ Die Anwohner aber wollen nicht aufgeben. Für den Bereich Farenland deutete der Petent Anwohner-„Aktionen“ an: „Soweit ich weiß, gilt in der Straße ja kein absolutes Halteverbot“, erklärte er.

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