Vorläufig Ruhe für den TuS Berne

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Hamburg: Lienaustraße 32 |

Sportverein kann Halle der Schule Lienaustraße nutzen

Von Michael Hertel
Berne
Der Regionalausschuss Bramfeld-Steilshoop-Farmsen-Berne hat in seiner jüngsten Sitzung den Senat an sein Versprechen erinnert, dass die Turnhalle der ehemaligen Grundschule in der Lienaustraße (Berne) auch nach deren Schließung weiterhin vom Sport genutzt werden kann. Ein entsprechender Beschluss wurde mit den Stimmen aller Fraktionen gefasst. Marc Buttler (SPD): „Es gab Gerüchte, dass die Halle aufgegeben werden soll.“ Dabei hatte der Landesschulrat noch vor Jahresfrist in Berne ein entsprechendes Versprechen abgegeben.

Ausfall wäre Katastrophe

Für den TuS Berne (3.600 Mitglieder), der die Halle derzeit nutzt, wäre ein Ausfall „eine Katastrophe“, sagt der Vereinsvorsitzende Hans-Joachim Pütjer: „Uns wurde mitgeteilt, dass in Hamburg bei einer Schulschließung die Betriebskosten noch sechs Monate weiterlaufen. Dann sei Schluss. Wir haben uns daraufhin an Sportstaatsrat Holstein gewandt und in Gesprächen mit Politikern erreicht, dass die Halle uns jetzt erst einmal erhalten bleibt“, berichtet Ex-Unternehmer Pütjer (67), der dem Verein seit mehr als acht Jahren vorsteht. Die Halle werde regelmäßig von 500 bis 600 Sportlern des TuS Berne genutzt.

Vorstand bleibt skeptisch

„Vor allem unsere Ju-Jutsu-Abteilung ist dort aktiv, eine der erfolgreichsten in Deutschland mit aktuell 19 von 21 Hamburger Titeln bis hin zum Vizeweltmeister“, berichtet Pütjer. „Der TuS Berne muss sich erst mal keine Sorgen machen“, erklärt die SPD-Bürgerschaftsabgeordnete Regina Jäck: „Ich habe mit unserem Fraktionsvorsitzenden Andreas Dressel über das Thema gesprochen. Die Halle stand nicht zur Disposition.“ Dieser Status gilt womöglich nur, bis für das denkmalgeschützte Gebäude ein neues Nutzungskonzept beschlossen worden ist. Deshalb bleibt man beim TuS Berne zurückhaltend. Hans-Joachim Pütjer: „Jetzt geht es erst mal weiter – aber wie lange noch?“
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