Die Welt ins Wohnzimmer holen

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Wer sich die Welt ins Wohnzimmer holt, gehört nicht zwangsläufig zu den Vielreisenden. Vielmehr möchte er Erinnerungen an diejenigen Länder festhalten, die er einst besucht oder von denen er gelesen hat. Oder aber er träumt von einem Urlaubsziel, das noch in weiter Ferne liegt. Möglichkeiten zum Einrichten eines Wohnzimmers im exotischen Stil gibt es viele.


Südliches Flair wirkt warm und freundlich

Der Urlaub in der Toscana hinterlässt interessante bleibende Eindrücke. Nicht nur die Landschaft, auch die Einrichtung der Häuser wirkt so lebensfroh, dass man den Stil gern imitiert. Harmonische und dezente Farbtöne überwiegen beim mediterranen Stil. Auf schrille Farben wird verzichtet. Ein warmes Gelb, ein sonniges Orange und dazu jede Menge Braun und Beige lassen die Räume freundlich und offen erscheinen. Terrakottafarbene Fliesen muten fußwarm an. Edle Holz- und Rattanmöbel machen sich gut im südländischen Flair. Heizkörperverkleidungen aus Scherengittern sind Abstellflächen und Wohnraumaccessoires zugleich. Den letzten Pepp erhält die Einrichtung durch das Anbringen von Kronleuchtern aus Metall, Regalen aus Schmiedeeisen und das Aufstellen von Beistelltischen. Auf übermäßiges Dekor wird verzichtet, dafür wirken Zitronenbäumchen, zu Kränzen gewundene Passionsblumen sowie Trockensträuße stilecht.


Ein Hauch von Afrika gefällig?

Auch der Afrikanische Look hat in vielen Wohnungen inzwischen Einzug gehalten. Möbel im Kolonialstil bestehen aus Echthölzern und sind zumeist dunkel gebeizt. Dazu passen gemütliche Ledersofas und -sessel, Rattanstühle und Lacktische im Artdeco-Stil. Als Accessoires empfehlen sich Sofakissen und Decken im Leopardenlook, Masken aus Holz und hochwertige Skulpturen aus Porzellan. Nicht zu vergessen sind in Handarbeit getöpferte Vasen und Schalen. Wer sie nicht als Souvenir mitbringen konnte, kauft sie beim Trödler oder sieht sich im Internet um.


Asiatischer Stil vermittelt Ruhe

Nach einem stressigen Arbeitstag gibt es nichts Schöneres, als in den eigenen vier Wänden zur Ruhe zu kommen. Der asiatische Einrichtungsstil bietet hierfür ausreichend Gelegenheit. Die Einrichtung beschränkt sich auf das Wesentliche und lässt daher viel Platz zum Meditieren. Einfache Möbel aus Holz oder Bambus sind niedrig gehalten, damit der Raum offener wirkt. Lediglich Hochzeitsschränke, offene Regale oder Paravents bilden Ausnahmen. Sie verleihen dem Raum eine Struktur. Passend dazu wirken schlichte Kerzenhalter, Räucherkelche und Vasen mit filigranem, floralen Muster. Grünpflanzen sind ein Muss. Sie sollten nach Möglichkeit runde Laubblätter besitzen.


Ein Traum aus 1001 Nacht

Der Orientalische Einrichtungsstil fällt durch verspielte Accessoires auf. Üppige Liegemöbel laden im Wohnzimmer zum Relaxen ein. Bunte Kissen, oft mit Pailletten verziert, sowie flauschige Decken in dunklen Farbtönen ergänzen das Ensemble. Nicht fehlen darf das Teetischchen, auf dem das heiße Getränk in goldverzierten Gläsern serviert wird. Wandlampen aus Metall erzeugen mit ihrem Durchbruchmuster ein heimeliges Licht. Gold- und kupferfarbene Skulpturen und Bilderrahmen ergänzen den Stil.


Ethno-Look erlaubt das Mixen

Wer sich nicht für einen Lieblingsstil entscheiden kann, darf mit den unterschiedlichen Stilen mixen. Hierdurch entsteht der Ethno-Look. Wichtig ist, die Einrichtung nicht wahllos durcheinander zu arrangieren. Vielmehr bilden schlichte Echtholzmöbel die Grundausstattung. Sie wird durch liebevoll ausgewählte Elemente ergänzt wie zum Beispiel eine solche Weltkarte auf Leinwand, die den kosmopolitischen Stil der Einrichtung unterstreicht. Der Vorteil bei diesem Einrichtungsstil liegt darin, dass man je nach Lust und Laune experimentieren kann. Farblich ist beinahe alles erlaubt.
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