Eine Revolution der Filmgeschichte

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„James Cameron ist mit „Avatar" angetreten, die Welt zu verändern. „Das schafft der Regisseur formal auch, sein Film begeistert als berauschende Technikdemonstration,…“ Das ist ein nur allzu wahrer Ausschnitt aus einer Kritik über diesen Millionen schweren Film von James Cameron.

Erst vor einigen Tagen konnte ich mir diesen außergewöhnlichen Film noch einmal ansehen, und die Erinnerung an meinen damaligen Kinobesuch kam mir wieder in den Sinn. Ich weiß noch genau, wie sprachlos und begeistert ich war. Diesmal war es wieder in dieser Art, von der ersten bis zur allerletzten Sekunde hat er mich gefesselt, sozusagen mit fiebern lassen, als wäre ich mitten im Geschehen dabei. Allein dieses unglaubliche Panorama an Blumen, Farben und Tieren ist so umfangreich, dass es sich wirklich lohnt, genau hin zu sehen. Ich muss immer wieder nach Ähnlichkeiten zu unserer Welt vor dem Bildschirm suchen, denn normalerweise findet man immer Parallelen oder Stellen im Film bei denen man denkt, „ Ach das kennst du doch von da und da!“. Ich persönlich fände es auch nicht leicht, völlig anders zu denken und etwas ganz Neues, Unglaubliches und Faszinierendes auf die Beine zu stellen, was dennoch glaubhaft vermittelt werden kann.

Einen Zweiten Blick kann man riskieren und genießen


Und jedes Mal findet man neue klitzekleine Besonderheiten, die einen ansprechen. Dieses Mal zum Beispiel, habe ich bemerkt, dass die Gesichter Na'vi (das scheue Naturvolk des Planeten Pandora) bei unterschiedlichen Begebenheiten in einer Art Punktmuster anfangen zu leuchten. Bei dem Gedanken daran, wie viel Arbeit es gewesen sein muss, diese Masken so detailgenau herzustellen, kann ich durchaus verstehen, wieso die Produktion des Films nach Angaben der Produktionsfirma 237 Millionen US-Dollar gekostet und weltweit über 2,78 Milliarden US-Dollar eingebracht hat. Das wird wohl auch der Grund sein, warum die Ausbildung zum Make-up-Artist hier in Hamburg so teuer ist…schnüff..

Das ist ja auch noch so ein Meisterwerk: die Umsetzung. Die Bilder die man sich im Kopf zu recht denkt und dran feilt aufs Papier zu bringen, mag für Personen die keine begnadeten Künstler sind, schon äußerst schwierig sein. Da denkt man aber nur an eine Perspektive, ein Bild, eine Situation, ein Blickwinkel, der auf der Leinwand erscheinen und ins beste Licht gerückt werden soll. Aber bei einem Film sind es ja zig Bilder hintereinander, die gezeigt werden sollen und das nicht gemalt. sondern auch noch mit der vorhanden Technik realisiert.
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