„Neues Bauen“

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Architektur-Rundgang

Ohlsdorf/Fuhlsbüttel. Ein Rundgang zu den Werken dreier bedeutender Architekten will den Stil des so genannten Neuen Bauens näherbringen. Fritz Schumacher, Fritz Höger und Karl Schneider wirkten in Hamburg. Ihre Lebenswege kreuzten sich auf vielfältige Weise: Schumacher als Stadtbaudirektor war an der Vergabe von öffentlichen Aufträgen an Höger und Schneider beteiligt. Der Rundgang zeigt die
Veränderungen in der architektonischen Sprache Schumachers am Beispiel der Fuhlsbüttler Schulen wie dem Alstertalgymnasium (Foto). Högers norddeutscher Stil wird an Einfamilienhäusern und einem Mehrfamilienhaus deutlich, während Schneiders Bauten die Ästhetik des Neuen Bauens besonders klar präsentieren. Thematisiert wird auch die Frage, was die Machtübernahme der Nationalsozialisten für das Leben der drei Architekten und ihr Schaffen bedeutete.
Der von Gudrun Schulze-Struck geleitete Rundgang führt zum Krematorium am Friedhof, zum Höger-Bau am Struckholt und zum Firmengelände von Philips Medical Care in der Röntgenstraße. Da der Weg an den Versuchshäusern der Vulcan-Werft und den Alstertal-Lichtspiele vorbeiführt, wird auch auf diese näher eingegangen. Nach zirka zwei Stunden endet der Rundgang am U-Bahnhof Fuhlsbüttel. (bcb)

Sonntag, 23. September, Treffpunkt um 14 Uhr am Büro der Willi-Bredel-Gesellschaft, Im Grünen Grunde 1, U/S Ohlsdorf, Ausgang Freibad
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