100 Jahre Budni

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Die Geschäftsführung des erfolgreichen Familienunternehmens von links: Christoph, Julia, Gabriele und Cord Wöhlke. Foto: Exner

Drei Generationen aktiv im Unternehmen

Hamburg. Die Hamburger Drogeriekette feiert ihr 100-jähriges Bestehen - eine Erfolgsgeschichte, auch von Cord Wöhlke, dem Seniorchef von Budnikowsky . Er dankt besonders den „engagierten und tollen Mitarbeitern“, denn „ohne sie und ihre Einsatzbereitschaft wären wir heute nicht, wer wir sind.“ Der Geburtstag wird am 2. Oktober gefeiert, jedoch am Kurs des Unternehmens nicht viel verändern. Nicht der tiefste Preis ist entscheidend, sondern „Nachbarschaft, menschlicher Kontakt und Kundenbedürfnisse werden auch in 25 Jahren für uns eine entscheidende Rolle spielen“, sagt Christoph Wöhlke. Drei Generationen sind nun in der Firma aktiv, denn auch Stiefmutter Ruth Wöhlke kommt noch einmal die Woche in den Betrieb. Genug zu tun gibt es für alle. Cord Wöhlke, der sonst ein langsames Wachstum von bis zu drei Filialen pro Jahr für richtig hält, will 2013 bei der Expansion kräftiger zulegen. 45 ehemalige Mitarbeiter des insolventen Konkurrenten Schlecker hat Budnikowsky übernommen. Sieben ehemalige Schlecker-Standorte sollen oder sind schon erworben worden. Insgesamt hat Budnikowsky derzeit knapp 160 Filialen und fast 1900 Mitarbeiter beschäftigt. Mit Ausnahme von Hagenow, Schwerin und Sylt beschreibt ein Umkreis von 50 Kilometern um Hamburg das Budni-Verkaufsgebiet. Man hat in dieser Region einen Marktanteil von mehr als 20 Prozent. Auch soziale Projekte sind dem Unternehmen sehr wichtig: Gabriele Wöhlke leitet die Budnianer-Hilfe. Der Verein wurde vor 15 Jahren von Beschäftigten gegründet. Er hilft benachteiligten Kindern und Jugendlichen. Beachtliche zwei Millionen Euro für 800 Projekte sind inzwischen an Spenden zusammengekommen. (rex)
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