61 müssen dran glauben

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Bruchgefahr, Pilzbefall oder sie stehen zu dicht zu Mauerwerk - die Gründe, weshalb Bäume gefällt werden müssen, sind vielfältig. Die Säge-Liste finden Sie auf Seite 3Foto: wb

Baumfällarbeiten bis Ende Februar. Wo im Quartier gesägt wird

Von Marco Thielcke
Hamburg. Derzeit kreischen wieder die Motorsägen - in den Bezirken fallen die Bäume. Noch bis zum 28. Februar darf in Hamburg gesägt und gefällt werden. Ab März beginnen die Brutzeiten vieler Vogelarten und damit startet die Schonfrist für Bäume, die außerhalb von Wäldern stehen.
Allein im Bezirk Nord werden in Langenhorn, Fuhlsbüttel und Hummelsbüttel 61 Bäume an Straßen gefällt (wo welche Bäume dran glauben müssen, steht in der Säge-Liste auf Seite 3, die das Wochenblatt auf Grundlage der Bezirksamtsinformationen erstellt hat). Die Hamburger passen gut auf ihre Bäume auf und melden sich immer wieder auch beim Wochenblatt, wenn Fäll-Arbeiten im Gange sind. Oft sind Anwohner skeptisch, wenn sie die Säge hören: Muss das wirklich sein, dass ein anscheinend gesunder Baum gefällt wird? Aber manchmal sind die Gründe nicht offensichtlich, dahinter stecken Sturmschaden oder Pilzbefall. Gelegentlich müssen auch nur überlastete Kronen gelichtet werden. Manchmal steht das Gehölz einem Neubau im Weg. Soll ein Baum gefällt werden, muss das begründet werden. Auf der Sägeliste stehen nur solche Bäume, die zuvor von Sachverständigen begutachtet wurden. Oft werden auch neue Bäume gepflanzt. Wer einen beschädigten Baum entdeckt, erreicht den Hamburg-Service unter Telefon 42828-0.
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