Abgecheckt: Langenhorns Historie

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Ansgar Kirche Foto: pi

Von Anica Marquard

Vergangene Woche konnten Sie an dieser Stelle den ersten Teil der Entstehungsgeschichte unseres wunderschönen Stadtteils Langenhorn lesen. In dieser Ausgabe werde ich dieses Thema noch einmal aufgreifen und an weiteren wichtigen Einschnitten, für Langenhorn, während der Nachkriegszeit anschließen.
Während des zweiten Weltkrieges wurden große Teile der Hansestadt zerstört und eine Menge Ausgebombte suchten Zuflucht im Randbezirk Langenhorn. Viele neue Siedlungen wurden errichtet, um all den Menschen ein Obdach zu gewähren. Doch trotz der zahlreichen Neubauten gibt es bis heute einige Relikte aus vergangenen Tagen. Zwei welche wohl jedem Langenhorner bekannt sind, sind zum einen die Ansgar Kirche, erbaut 1930 im Stil des „neuen Bauens“ mit einer Orgel von Hans Henny Jahn, sowie das heutige Heidberg Krankenhaus, welches einst die Kaserne der Waffen-SS darstellte. Doch auch das ein oder andere Reetdachhaus oder aber der „Bärenhof“ des wohlhabenden Maklers Emil Römling, welcher sich in seiner Miniaturburg einen echten Bären in einem Zwinger hielt, erinnern bis heute an vergangene Tage in Langenhorn.
Verein sit.com
Als der Krieg zu Ende war, entstanden rund um den Langenhorner Markt zudem zahlreiche Interessengemeinschaften und Vereine. Ein Bürgerhaus, in welchem die Volkshochschule und die Altentagesstätte der Arbeiterwohlfahrt ansässig sind eröffnete und steht seitdem offen für zahlreiche Skat- und Schachvereine sowie für politische Parteien um dort Treffen und Sitzungen zu veranstalten. Neben den Vereinen gibt es zudem jährlich mehrere, mittlerweile fest etablierte Feste und Feierlichkeiten wie das Oktoberfest oder den Siedlerball der Fritz-Schumacher-Siedlung. Für Jugendliche gibt es den Verein „sit.com“ vom Haus der Jugend im Kiwittsmoor. Man merkt also –Langenhorn kommt nicht einfach aus dem nichts, es hat sich stetig weiter entwickelt und das über viele Jahrzehnte hinweg.
Anica Marquart
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2 Kommentare
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Tobias Götting aus Langenhorn | 26.07.2012 | 21:33  
Daniela Barth aus Ohlsdorf | 27.07.2012 | 00:06  
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