Abschied von Günter Förster

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Günter Förster engagierte sich in vielfältiger Weise im Stadtteil Langenhorn. Jetzt verstarb er 69-jährig Repro: Biehl

Bezirksamtsleiter sprach bei Gedenkfeier für den früheren Bürgervereins-Chef

Langenhorn. Mit einer Gedenkfeier haben Weggefährten am vergangenen Montag Abschied von Günter Förster genommen. Der Langenhorner, der in vielen Funktionen im Stadtteil gewirkt hatte, war am 8. Mai, nur wenige Monate vor seinem 70. Geburtstag, verstorben. Er hinterlässt seine Ehefrau und zwei Töchter.
Der gebürtige Dinslakener war 1987 nach Hamburg gezogen – „des Hafens wegen und wegen des Fußballes HSV, Uwe Seeler, Charlie Dörfel waren seine Idole“, erinnert sich Harro Bremer, Vorsitzender des AWO-Distrikts Langenhorn/Fuhlsbüttel. Hier hatte Förster über Jahre im Vorstand mitgearbeitet.
Zunächst arbeitete der gelernte Kfz-Mechaniker als Hausmeister der Krameramtsstuben am Michel. Seit Anfang 1989 war er dann Hausmeister des Langenhorner Bürgerhauses, was er bis zu seiner Pensionierung im Herbst 2008 blieb. „Er hat diese Zeit immer als die glücklichste seines Lebens bezeichnet, als sein Hobby“, so Bremer.
Günter Förster war Mitglied in sieben Langenhorner Vereinen. Von 1997 bis 2004 hatte er den Vorsitz des Langenhorner Bürger- und Heimatvereins inne, der ihn später zum Ehrenmitglied ernannte. Förster unterstützte den Förderverein der Freiwilligen Feuerwehr, war Ehrenmitglied im Deutschen Senioren Computer Club, engagierte sich für den FC-Kombüse und für das Freibad Kiwittsmoor. Zudem managte als Mitglied des Festausschusses 15 Jahre lang die Tombola für das Langenhorner Oktoberfest.
An Försters vielfältiges Wirken erinnerte auch Bezirksamtsleiter Harald Rösler in seiner Rede. Rösler war jahrelang Försters direkter Vorgesetzter gewesen. In seinen letzten Lebensjahren hatte Förster sich auch in der Betreuung der AWO-Mitglieder im Seniorenheim Röweland engagiert. „Hier hinterlässt er eine große Lücke“, bedauerte
Harro Bremer. (bcb)
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