Auf dem Weg zum „neuen“ Langenhorner Markt

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Bezirksamtsleiter Harald Rösler begleitete Senatorin Jutta Blankau bei ihrer Ortsbesichtigung Foto: dmhuebsch

Senatorin Blankau beim Ortstermin. Krohnstieg ab 2014 besser zu überwinden

Langenhorn. Die Wandlung des Langenhorner Marktes zum aktiven Ortsteilzentrum ist in vollem Gang. Jetzt war Jutta Blankau, Senatorin für Stadtentwicklung und Umwelt, vor Ort und schaute sich die Sachlage an. Ziel des Projekts: Das Ambiente soll freundlicher werden, der Krohnstieg besser zu überwinden sein.
In 45 Minuten präsentierten Jasmin Castro-Frenze, Gebietskoordinatorin vom Bezirksamt Nord und Julia Dettmer von der Stadterneuerungs- und Stadtentwicklungsgesellschaft Hamburg mbH (steg) den aktuellen Stand der Dinge und eine Aussicht auf die weiteren Pläne. Dabei hoben sie die Neugestaltungen des Dorfteiches im Franz Röttel Park und die südliche Tangstedter Landstrasse mit Bahnhofsvorplatz, den Umbau Tangstedter Landstraße/Querung Krohnstieg und die Installierung des Quartiersmanagements als bereits durchgeführte Maßnahmen hervor.
Weiterhin stellten sie die Pläne zum Fußgängertunnel, Neugestaltung des U-Bahn-Vorplatzes, den Neubau einer barrierefreien Treppen- und Rampenanlage vom Krohnstieg zum Markt und den Neubau eines integrierten Marktmeistergebäudes vor.
Der hellgraue Kragen am Kopf des Fußgängertunnels Bahnhof Langenhorn-Markt geht später optisch im Gesamtkomplex auf. Höher kann der Durchgang nicht werden, da der Krohnstieg über dem Tunnel liegt. Dafür soll der Eingang einladender sowie das Gesamt-Ambiente heller und freundlicher gestaltet werden.
Im Zuge der Marktplatz-Sanierung wird außerdem ein neues Entwässerungssystem angelegt. (dmh)

So vermeiden die Bauherren, dass wie in der Vergangenheit bei starkem Dauer-
regen die Keller der angrenzenden Gewerberäume unter Wasser
stehen. Auf die Frage der Senatorin, wie denn die Gewerbetreibenden in alles einbezogen werden, stellten die Referentinnen ihr Kommunikationskonzept vor.
Die Beteiligung aller sollen Schlüssel zu Akzeptanz und Gemeinsinn sein. So kam es bei den Geschäftsleuten schon einmal sehr gut an, dass Julia Dettmer von der Stadterneuerungs- und Stadtentwicklungsgesellschaft Hamburg mbH (steg) sich überall persönlich vorgestellt hat: „Das hat vorher noch niemand gemacht, das fand ich sehr sympathisch!“ meint Blume-am-Markt Inhaberin Constanze
Conrad dazu. Fünfmal im Jahr gibt es einen runden Tisch für die Geschäftsleute, das Quartiersforum soll die Bürger ansprechen. Quartierszeitung, Newsletter, der Website www.langenhorn-markt.de gelten als weitere Informationsmittel.
Wie das WochenBlatt bereits berichtete, war das Gebiet rund um den Langenhorner Markt auf der Grundlage eines Gutachtens sowie eines Beteiligungsverfahrens 2010 in das Bund-Länder-Programm Aktive Stadt- und Ortsteilzentren aufgenommen worden. Die geplanten Gesamtkosten der Umgestaltung betragen 8,4 Millionen Euro. (dmh)
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