Blankau besucht Langenhorner Markt

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Der Tunnelkopf am Bahnhofsvorplatz, dahinter die Parkhauswendel
Seit kurzem ist der Stadtteil um ein Stück Beton reicher. Gemeint ist der hellgraue Kragen um den Kopf des Fußgängertunnels am Bahnhof Langenhorn-Markt. Im richtigen Blickwinkel betrachtet, wirkt er wie der Eingang zu einem Luftschutzbunker. Zumindest bildet er – schaut man über das Langenhorner Loch hinweg nach Westen – eine optische Einheit mit der wegen ihrer trutzburgartigen Anmutung auch spöttisch „Langenhorner Bastei“ genannten Parkhauswendel. Diesen Anblick wird am Mittwoch, 3. Juli, Bausenatorin Jutta Blankau genießen dürfen. Am Vormittag informiert sie sich im Quartiersbüro über den Fortgang der Umbaumaßnahmen zwischen Marktplatz und Franz-Röttel-Park. Das WochenBlatt schlägt schon mal ein paar Fragen vor: Warum dem Parkhausturm eine schwarze Algenkorona wachsen muss, anstatt ihn mit einer gefälligen Farbe anzustreichen? Oder: Warum statt des optisch leichteren durchbrochenen Geländers, das früher den Tunneleingang umgab, nun ein 30 Zentimeter starker Betonkragen dort steht? Nicht zur Sprache kommen dürfte dagegen der Umstand, dass der Tunnelausgang zwei Stufen zu viel zu haben scheint und nun gut und gern 70 Zentimeter oberhalb des Niveaus des Bahnhofsvorplatzes endet. Dieses werde, so Bezirksamtsleiter Harald Rösler auf Nachfrage, im Zuge der weiteren Umgestaltung des Bahnhofsvorplatzes beigearbeitet. Wie berichtet, war das Gebiet um den Langenhorner Markt in das Bund-Länder-Programm Aktive Stadt- und Ortsteilzentren aufgenommen worden. Geplante Gesamtkosten der Umgestaltung: 8,4 Millionen Euro. (bcb)
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