Bundestagswahl: Erstwähler fragen nach

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Kandidaten von AfD, Linken, SPD, CDU, Grünen und den Liberalen auf dem Podium Foto: oj
Hamburg: Hummelsbüttler Hauptstraße 107 |

Bundestags-Kandidaten stellen sich Gymnasiasten aus Hummelsbüttel

Olaf Jenjahn
Hummelsbüttel
„Nach 10, 15 Minuten legte sich die Aufregung dann“, gestand Carolin Bosselmann nach der knapp zweistündigen Politveranstaltung am Hummelsbütteler Gymnasium. Dort fand eine Podiumsdiskussion mit Oberstufenschülern und den Bundestagskandidaten des Wahlkreises statt.Die 18-Jährige moderierte zusammen mit Hannes Boddin (17) die Runde vor rund 350 Schülern der 9. bis 12. Klassen. „Unsere beiden Moderatoren haben nachgefragt und flexibel reagiert. Auch für unsere Schüler war die Diskussionsrunde interessant“, zog Lehrerin Bianca Wollenweber, die das Projekt begleitete, ein positives Fazit.

Wortgefechte auf dem Podium

Geplant waren Fragerunden zu den Themen Arbeit und Bildung, Sicherheit, Außenpolitik und Umwelt. Die Wortgefechte auf dem Podium wurden teilweise hitzig und emotional geführt, was auch ein wenig auf die Zuhörerschaft überging. Manche Wortmeldungen wurden mit Applaus, Jubel und Fußtrampeln honoriert, andere wiederum mit Buh-Rufen und lautstarker Ablehnung bedacht.Weil sich die Diskussionsveranstaltung deshalb etwas hinzog, fiel das Thema Umwelt aus. „Die Vertreter der Parteien haben sich verständlicher ausgedrückt als mancher TV-Gast in Polit-Talkshows im Fernsehen“, fand Carolin Bosselmann. Allerdings fiel der Schülerin auch auf, dass manche Fragen ausweichend beantwortet wurden.

„Wählen ist wichtig“

Für Anton Walter, einer der 20 Erstwähler des Gymnasiums, war diese Politrunde eine Möglichkeit, sich ein Bild über seine Entscheidung zu machen, die er 24. September treffen wird. „Ich habe mich bereits über den Wahl-O-Mat informiert“, sagt der 18-Jährige, der schon in eine „grobe Richtung“ tendiert. Wichtig sind dem jungen Mann die Themen Sicherheit, Bildung und Umweltschutz, doch „eigentlich ist jedes Thema wichtig. Die Wahlversprechen klingen ja interessant, aber ich weiß nicht, ob die so durchsetzbar sind“, meinte Anton. „Wählen ist wichtig“, sagt der Erstwähler, für den die Teilnahme an der Juniorwahl des Gymnasiums am 22. September selbstverständlich ist. „Alle Schüler haben hier die Möglichkeit, ihre Stimme abzugeben“, erläutert Bianca Wollenweber.

Weitere Infos: Wahl-O-Mat

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