Das Café Kirchenbank

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Petra Roedenbeck-Wachsmann und Diakon Heiner Grünberg tragen die Verantwortung für das Café. Das Schild wurde von Ivar Radowitz gestaltet, dem Zeichner der bekannten NDR-Antje. Foto: sl/pi

Ein Treffpunkt für Menschen aus dem Stadtteil

Fuhlsbüttel. Mitten in der Haupteinkaufsstraße Fuhlsbüttels, am Erdkampsweg zwischen HpyoVereinsbank und Deutsche Bank, liegt das Café Kirchenbank. Seit elf Jahren ist es eine feste Institution im Stadtteil und beliebt bei den Anwohnern, ob junge Mütter, Bauarbeiter oder einsame Rentner. Das Café wird von ehrenamtlichen Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern getragen, überwiegend aus der Kirchengemeinde St. Lukas. Espresso, Cappuccino, Milchkaffee und Tee, alles aus fairem Handel, werden montags bis freitags von 10.30 bis 12.30 und samstags von 11 bis 13 Uhr ausgeschenkt. Weitere (faire) Waren sind im Angebot. Zeit ist auch für Gespräche über Gott und die Welt. „Kommen Sie vorbei“, lädt Petra Roedenbeck-Wachsmann, die Vorsitzende des Kirchenvorstandes der St. Lukas-Gemeinde, und Café-Chefin Interessierte ein. Waren aus fairem Handel, Cappuccino frisch zubereitet, grüner Tee in weiten Tassen gereicht, hin und wieder ein Stück frischer
Kuchen. Und die Besucher kommen ins Gespräch. Petra Roedenbeck-Wachsmann schildert eine Szene aus dem Café-Alltag: Ein Gast sagt erstaunt: „Sie haben ja auch eine Bibel! Und ich hab‘ so viele Fragen. Hab‘ ne halbe Stunde Zeit für einen Tee“. Eine Frau kauft „AhaKaffee“, eine andere möchte reden: „Der Krieg in
Afghanistan, was ist da richtig, was ist da falsch“ und „Sie haben ja Gepa-Waren, das ist gut. Gerade jetzt ist mir deutlich geworden, wozu das führt, wenn keine fairen Preise gezahlt werden“. Ich stehe hinter dem Tresen, koche Kaffee, reiche Tee, Kekse, und Wasser gibt‘s gratis und es tut mir gut zuzuhören, zu antworten, in Frage gestellt zu werden mit meinen Glaubensgedanken, manchmal auch ratlos zu sein und einfach nur da zu sein.“ Bisher hat das Café jeden Vormittag öffnen können. Bis auf einen Montagmorgen, da hatte kein Mitarbeiter, keine Mitarbeiterin Zeit. Meistens versehen zwei Ehrenamtliche Dienst. „Aber das Café kann noch gut jemanden gebrauchen, der Lust hat, mit zu arbeiten. Je mehr sich die Aufgaben teilen, desto weniger hat jede/r einzelne zu tun“, sagt Petra Roedenbeck-Wachsmann. Und einmal im Jahr gibt es ein gemeinsames Frühstück der Mitarbeitenden. Dann ist Zeit zum Klönen, Austauschen und zusammen sein. (pi)

Wer Zeit und Lust hat mit zu arbeiten, meldet sich im Café oder bei Petra Roedenbeck-Wachsmann, Tel.: 59 82 56 oder über E-mail:
Cafe@st-lukas-online.de.
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