„Die Apokalypse nach Richard“

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Über den Dächern von Hamburg – Übersicht mit Bodenhaftung. Bestseller Autor Matthias Matussek mit seinem Roman über die Wunder der Weihnacht. Foto: privat

Bestseller-Autor liest in der Heiligen Familie

Langenhorn. Er ist ein Konservativer, der sich vom Marxisten dazu entwickelt hat. Er verteidigt die Katholische Kirche mit all ihren Brüchen und geißelt gleichzeitig die Koppelung von Glauben an Kirchensteuer. Die sei eine „moderne Form des Ablasshandels“ und er empfiehlt „seinem Verein“ auf Freiwilligkeit zu bauen. Das tut er nicht aus der sicheren Entfernung eines Wissenschaftlers, der eine gesamtgesellschaftliche Entwicklung analysiert, sondern als aktives Mitglied einer ganz normalen Pfarrei in Hamburg. Mit anderen Worten: Matthias
Matussek weiß, wovon er spricht, wenn er über Gott und die Welt und die Katholische Kirche schreibt. Während der Zeit des Mauerfalls bis zum Tag der Deutschen Einheit berichtete er als Sonderkorrespondent aus Ost-Berlin, wofür er 1991 mit dem Egon-Erwin-Kisch-Preis ausgezeichnet wurde. Danach leitete Matussek die Büros des Spiegels in New York, Rio de Janeiro und London sowie von 2005 bis 2008 das Kulturressort des Spiegels. Durch Artikel und Bücher wie ‚Die vaterlose Gesellschaft‘, ‚Wir Deutschen‘ und ‚Das katholische Abenteuer‘ packte Matussek wiederholt kontroverse Themen an. Mit ‚Die Apokalypse nach Richard‘ legt er erstmalig einen Roman vor. Matussek greift dabei das Geschehen von Weihnachten auf, die Menschwerdung Gottes. Das Buch fragt, ob die Menschen dieses Wunder überhaupt noch realisieren, ob Wunder überhaupt Platz in dieser Zeit haben. Matussek bringt Weihnachten in direkten Zusammenhang mit der Apokalypse, dem Kommen des ‚Reichs Gottes‘. Die Geschichte von Richard und seiner Familie ist eine Weihnachtsgeschichte, bei der es um zwei Eckpunkte der Christenheit geht: ‚Gott ist Mensch‘ geworden und die von allen Christen im ‚Vater unser‘ vorgetragene Bitte ‚Dein Reich komme‘. (fjk)
Sonntag, 9. Dezember,
11.15 Uhr, Gemeindesaal der Heiligen Familie am Tannenweg Eintritt ist frei
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