Die Grenzsteinforscher

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Auf der Suche nach Grenzsteinen rund um Langenhorn: Erwin Möller (l.) und Wolfgang Burmester hier bei der Dokumentation.Foto: nk

Suche nach Zeugen der Vergangenheit

Langenhorn. Seit anderthalb Jahren beschäftigen Erwin Möller (77), Heimatforscher aus Langenhorn, und sein Kollege aus Schnelsen, Wolfgang Burmester (62), sich mit den Grenzsteinen rund um Hamburg. Zusammen mit den Grenzsteinforschern Wolf-Rüdiger Wendt, Joachim Grabbe und Ingo Zumbroich sind sie auf der Suche nach den Steinen rund um die Hansestadt.
„Unser Ziel ist eine lückenlose Dokumentation“, sagt Erwin Möller, „und natürlich alle Grenzsteine unter Denkmalschutz stellen zu lassen.“ Auch auf der schleswig-holsteinischen Seite. „Unser Projekt wird noch ein, zwei Jahre dauern“, fügt Burmester hinzu. Denn ein Grenzstein auf dem Gebiet des Hamburg Airport macht ihnen Sorgen. Der Grenzstein Nummer 18 ist vermutlich auf dem Flughafengelände; verschüttet in einem Flussbett. Das vermuten die Forscher zumindest. Doch die Suche verzögert sich, da zur Zeit vom Flughafen keine Grabungsgenehmigung vorliegt.
Bevor sie auf dem Flughafengelände forschen können, machen sich Burmester und Möller mit Fahrrad, Spaten, Fotoapparat und in Gummistiefeln auf die Suche. Gefunden und dokumentiert konnten sie bislang an den Grenzen Langenhorn-Norderstedt zu Gartstedt und Tangstedt-Harksheide sowie von Langenhorn zu Hummelsbüttel insgesamt 15 Grenzsteine. (nk)
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