Fuhlsbüttler Mühlenteich: Übereilte Baumfällung war unnötig

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Fuhlsbüttler Mühlenteich: Übereilte Baumfällung war unnötig
Hamburg Fuhlsbüttel. Völlig übereilt wurde Anfang des Jahres ein Ahornbaum gefällt, weil er vermeidlich in der geplanten Baustelleneinfahrt am Fuhlsbüttler Mühlenteich stand. Wie sich heute herausstellte, war dies unnötig, da die Baustelleneinfahrt verlegt wird.
Martina Lütjens, CDU Fraktionsvorsitzende im Regionalausschuss LangenhornFuhlsbüttel Ohlsdorf-Alsterdorf-Groß Borstel dazu:
„Die Sanierung der Ufermauer ist notwendig. Skandalös ist aber, dass dafür ein Baum an exponierter Lage vorschnell und umsonst gefällt wurde. Auch eine Nachpflanzung kann den Schaden nicht wieder gut machen. Wir als CDU wünschen uns für die Zukunft, dass zuerst detaillierter geplant und dann gehandelt werden würde. Bedauerlich ist zudem, dass die Kinder während der Bauzeit für mindestens sechs Wochen ihren Spielplatz Brombeerweg
nicht nutzen werden können.“
Der Hintergrund: Im Regionalausschuss Langenhorn-Fuhlsbüttel Ohlsdorf-AlsterdorfGroß
Borstel wurde im Juli 2016 der Rückbau der westlichen Ufermauer am Fuhlsbütteler
Mühlenteich vorgestellt. Es wurde dort berichtet, dass ein Baum (1 Ahorn Ø
54 cm) direkt in der Zufahrt zum Baufeld stehen würde und deshalb gefällt werden
müsse.
Der Antrag auf Baumfällgenehmigung wurde am 27. Januar 2017 eingereicht. Danach
erfolgte die sofortige Fällung des Ahornbaumes. Noch in der Sitzung im Februar
2017 beschäftigte sich der Ausschuss mit der Frage, ob es für den Baum eine Nachpflanzung
geben werde. Schon zu diesem Zeitpunkt kritisierte die CDU Fraktion die
übereilte Fällung.
In der Ausschusssitzung am 4. September 2017 wurde nun mitgeteilt, dass die
ursprüngliche Variante der Baustellenzufahrt zwischenzeitlich abgelehnt wurde
und es eine neue Baustellenzufahrt geben werde. Diese neue Zufahrt wird direkt
am Spielplatz Brombeerweg vorbeiführen. Dieser wird während der gesamten
Bauzeit von sechs bis acht Wochen geschlossen sein.
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