Geld für Aufstieg gesucht

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So dynamisch wie in dieser Szene Svenja Härm wollten die Basketballerinnen des SC Alstertal-Langenhorn nächste Saison in der 2.Bundesliga an den Start gehen Foto: Maibom

Ladybaskets sind - beinahe - in der 2. Bundesliga

Fuhlsbüttel. Auf der Landkarte der Bundesligavereine klafft in Norddeutschland ein riesengroßes Loch. Keine Basketballmannschaft der Hansestadt ist in den Eliteligen 1. und 2.Bundesliga vertreten. Das hätte sich in der kommenden Saison ändern sollen. Sportlich haben sich die Scala Ladybaskets für die 2.Bundesliga qualifiziert. Doch der Vorstand der Alstertal-Langenhorner Basketball-Sparte hat sich nach langen Überlegungen nun entschlossen, den Aufstieg nicht wahrzunehmen. Der Aufstieg scheitert an fehlenden Finanzen. Die offizielle Begründung lautet: „Letztendlich wurde festgestellt, dass das Gesamtpaket aus Finanzierung, Organisatorischer Manpower und Kaderzusammenstellung nicht den Erfordernissen für die Durchführung einer erfolgreichen Saison mit Ziel Klassen-erhalt in der 2. DBBL genügte.“

Große Enttäuschung

Für das erfolgreiche Basketball-Team war die Vorstandsentscheidung ein schwerer Schlag. „Das ist schon enttäuschend“, sagt Team-Sprecherin Irina Gnep.
Dabei spielen die Finanzen eine elementare Rolle. Ist genug Geld da, würden auch starke Spielerinnen zum SC Alstertal-Langenhorn kommen oder sich der eine oder andere Helfer noch finden, der für eine kleine Aufwandsentschädigung beim Ligabetrieb hilft. Wäre der Rubel gerollt, hätte das Team den Aufstieg wahrgenommen. Ab 25.000 Euro ist eine Zweitligasaison zu finanzieren.

25.000 Euro sind nötig

Nun rotieren die Alstertal-Langenhorner Spielerinnen, um doch noch genügend Geld zusammen zu bekommen. Denn es gibt noch ein Hintertürchen, doch noch in der 2.Bundesliga antreten zu können. Denn der TSV Quakenbrück hat nicht für die zweite Liga gemeldet. Es ist also noch ein Platz offen. „Sollten wir irgendwie das Geld noch zusammen bekommen, würden wir nur allzu gerne nachrücken“, sagt Irina Gnep. Der Vorstand würde das unterstützen.
Deswegen ist für die Spielerinnen nun Klinkenputzen angesagt. Es müssen nicht unbedingt die großen Beträge sein, die den Basketballerinnen weiterhelfen. Auch wenn sie die Finanzierung erheblich vereinfachen.
Die Basketballsparte hat einen Förderverein zugunsten des Leistungssport, an den Geld gespendet werden kann, das dem Team zur Hilfe kommt. Für weitere Informationen kann Irina Gnep unter irina.gnep@scal-basket.de kontaktiert werden.
Sollte das Unternehmen 2.Bundesliga doch noch realisiert werden können, dann hätte eine der erfolgreichsten Abteilungen des Großvereins ein richtig gutes Aushängeschild.
Und Hamburg hätte endlich wieder eine Basketball-Bundesliga-Mannschaft. (tm)
Infos zum Förderverein unter www.scal-basket.de/foerderverein/
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