Glühwein an der Kirchentür

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Ein Bild aus den Analen: Andrea Schneider und Gerda Schulte sind für den Ansturm gerüstet – Olaf Schäfer nimmt die abschließende Qualitätskontrolle vor. Foto: Krause

Seit 30 Jahren wird er ausgeschenkt

Langenhorn. Vor 30 Jahren schwebte Major Tom völlig losgelöst von der Erde und damit an der Spitze der deutschen Charts. Der Stern beglückte die Welt mit Kujaus Hitlertagebüchern und Ronald Reagan ließ seine GI’s schnell einmal die Inselrepublik Grenada erobern. Das sind alles wichtige Daten. Ein für Langenhorn bedeutsames Geschehen findet sich nicht in den Almanachen diesen Jahres: 1983 war es, dass ein Familien-Freundeskreis der katholischen Gemeinde Heilige Familie am Tannenweg erstmals den Glühwein an die Kirchentür brachte. Seither wird das Glas von Jahr zu Jahr weitergereicht. In diesem Jahr zum dreißigsten Mal! Darauf sind die Familienkreisler ganz besonders stolz. Für die hohe Qualität des Glühweins und der Schmalzbrote bürgt die erfahrene Truppe hinter dem Stand – die interessanten Gespräche davor gewährleisten die Kirchbesucher, die das Angebot zu schätzen wissen. Gemeinsam will man nach dem Gottesdienst auf die nächsten 30 Jahre ‚Glühwein vor der Kirchentür’ anstoßen. Das Vitalität spendende Elixier vor der Kirchentür sollte man sich auf keinen Fall entgehen lassen. In den zurückliegenden Jahrzehnten ist, Schluck für Schluck und Biss für Biss, ein Betrag von über 10.000 Euro zusammengekommen. Und was geschieht mit dem Geld? Alle vor der Kirchentür erzielten Einnahmen werden ungeschmälert der Aktion ‚Alimaus‘ für die Obdachlosenhilfe in Hamburg überwiesen. So, wie die letzten Jahrzehnte auch. (fjk)

Sonnabend, 2. Februar, nach dem Abendgottesdienst ca. 19 Uhr
vor der Kirche am Tannenweg 24 in Langenhorn.
Glühwein und Schmalzbrote zugunsten der Obdachlosenhilfe in Hamburg
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