Gratis parken - noch...

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Frische Farbe, sanierte Böden und Decken: Doch vorerst müssen für das P+R-Haus am Langenhorner Markt noch keine Gebühren entrichtet werdenFoto: Biehl

P + R-Anlage wurde für 1,5 Millionen Euro saniert

Langenhorn. Die Sanierungs- und Modernisierungsarbeiten an der Park+Ride-Anlage am Langenhorner Markt sind beendet. Doch noch fehlt die Ausstattung, die die Betreibergesellschaft, ein städtisches Unternehmen, einbauen möchte. Deshalb wird in Langenhorn das jüngst beschlossene Gebühren-Modell erst später greifen.
„Die Anlage Langenhorn Markt fällt nicht in die erste Welle des Gebührenmodells“, sagt Hochbahn-Sprecherin Maja Weihgold. „Das Konzept sieht eine Gebühreneinführung an den Anlagen vor, die auch bestimmte Qualitätsmerkmale, wie beispielsweise Videoüberwachung, erfüllen. Die Anlage Langenhorn wird mit diesen zusätzlichen Merkmalen zu einem späteren Zeitpunkt ausgerüstet.“
Wie jüngst bekannt wurde, sollen die Nutzer von P+R-Anlagen künftig Gebühren bezahlen. Es ist offenbar außer einer Tages- und Monatsgebühr (Tag 2 Euro) auch ein Jahres-Abo fällig. Der Pferdefuß: „Mit der Jahresgebühr erkauft man sich nur den Zugang zur Anlage“, so Weihgold - man hat also nochnicht einmal einen Stellplatzanspruch. Das 1975 erbaute P+R-Parkhaus wurde in den letzten Jahren umfangreich saniert und steht nun wieder allen P+R- Nutzern zur Verfügung. Insgesamt über 430 P+R-Parkplätze stehen an der Tangstedter Landstraße für den bequemen Anschluss an den ÖPNV bereit.
Jens-Günter Lang, Geschäftsführer der P+R-Betriebsgesellschafts mbH zum Abschluss der Arbeiten: „Die Modernisierung der Anlage war aufwendig und umfangreich. Jetzt freuen wir uns, dass wir den Nutzern auch hier in Langenhorn Markt eine moderne Anlage bieten können. Mit der Aufwertung der P+R-Anlage machen wir den Umstieg vom Pkw auf den umweltfreundlichen und ressourcenschonenden ÖPNV noch attraktiver.“
Bei der vierstöckigen Anlage mit direktem Zugang zur U-Bahn-Haltestelle Langenhorn Markt waren umfangreiche Betonsanierungen und Fassadenarbeiten durchgeführt worden. Die Sperrung der U-Bahnlinie U1 im Rahmen des Großprojekts „Brücken Kiwittsmoor“ wurde für notwendige Sanierungsarbeiten im angrenzenden U-Bahn-Tunnelbereich genutzt - „anders hätten wir es nicht hingekriegt“, so Weihgold. Insgesamt habe die Betriebsgesellschaft rund 1,5 Millionen Euro in die Sanierung der Anlage investiert. (bcb)
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