Gymnasium willkommen, aber Gebäude bitte erhalten

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Aktiv für die Süderschule: Gulfam Malik (v.li.), Harald Rösler, Christian Carstensen, Michael Behrmann und Sven Baake. Foto: Biehl
Langenhorn. Die Aussicht, die alte Süderschule an der Langenhorner Chaussee wiederbeleben zu können, wird von Langenhornern sehr positiv aufgenommen.
Wie berichtet, plant das private Alsterring-Gymnasium einen Umzug vom bisherigen Standort in Barmbek. Zuvor muss allerdings noch der bauliche Zustand des im Kern 125 Jahre alten Gebäudes geprüft werden. Jetzt traf sich beim kommissarischen Bezirksamtsleiter Harald Rösler eine Gruppe engagierter Bürger, die sich für den Erhalt des ortsprägenden, historischen Gebäudes einsetzen. Die Gruppe hatte sich im Dezember beim Bürgerforum des Bezirksabgeordneten Gulfam Malik zusammengefunden, als die Süderschule thematisiert worden war.Michael Behrmann, Vorsitzender des Langenhorner Bürger- und Heimatvereins, Sven Baake vom Gewerbebund Alstertal und Christian Carstensen, Vorsitzender des SPD-Distrikts Langenhorn-Süd wollen ein waches Auge auf den Umgang mit der historischen Bausubstanz haben. Denn derzeit prüften Experten, ob eine Sanierung oder ein Neubau die kostengünstigere Variante sei, erfuhr das Trio. Christian Carstensen: „Bei all den notwendigen Veränderungen sollten unsere Stadtteile ein Mindestmaß an Unverwechselbarkeit behalten.
Deshalb unterstützen wir als örtliche SPD die Idee, neben dem Franz-Röttel-Park am historischen Dorfteich auch das geschichtsträchtige Gebäude der Süderschule zu erhalten und wieder mit neuem Schülerleben zu füllen.“ In diese Kerbe schlagen auch Behrmann und Baake. Ein Einzug des Gymnasiums werde sehr begrüßt. Die Optik des Gebäudes müsse allerdings erhalten bleiben. Das Ergebnis der Bau-Experten soll in Kürze vorliegen. (bcb)
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