Hamburger Wohnquartier wächst

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Größte Herausforderung für den Investor: die Konversion historischer Bestandsbauten in modernen Wohnraum sowie die Einpassung der Neubauten in das Areal

Auf dem früheren Klinikgelände steht Alt neben Neu

Hamburg. Nur sechs Monate nach der Grundsteinlegung für das neue Wohnquartier „Unter den Linden“ hat der Bauherr, die Patrizia Immobilien AG gemeinsam mit 300 Gästen und Bauarbeitern das Richtfest des 1. Bauabschnittes gefeiert – als Augsburger Unternehmen in zünftiger Oktoberfest-Atmosphäre.
Wie berichtet, wird das neue Quartier auf dem Gelände des früheren Krankenhauses Ochsenzoll 450 Wohnungen umfassen. Die ersten 114 davon Wohnungen werden im ersten Bauabschnitt schon bis Sommer 2015 fertiggestellt sein. Zugleich wurde mit den Arbeiten für den zweiten Bauabschnitt begonnen. Das Investitionsvolumen des Projekts beläuft sich auf mehr als 120 Millionen Euro. Die Gesamtfertigstellung ist für 2017 vorgesehen.
Im ersten Bauabschnitt entstehen 59 Eigentumswohnungen in drei Neubaugebäuden mit vier bis sechs Geschossen und Tiefgarage. Die Wohnungsgrößen liegen hier zwischen 38 und 182 Quadratmetern. Im zweiten Bauabschnitt entstehen 115 Eigentumswohnungen in fünf Neubaugebäuden und drei Bestandsgebäuden, die über großzügige Gärten und Terrassen verfügen – Fertigstellung 2016.
Ehrengast der Feier war Finanzsenator Peter Tschentscher, dem Hamburgs Liegenschaften unterstehen. Er lobte in seiner Ansprache unter anderem den Mut des Investors, in das Areal zu investieren. Denn die besondere Herausforderung sei, 21 denkmalgeschützte Gebäude aus der Kaiserzeit zu sanieren und in modernen Wohnraum umzuwandeln. In den historischen früheren Klinik-Häusern, Baujahr Zeit zwischen 1890 und 1913, sollen rund 200 Eigentumswohnungen mit Gärten, Terrassen oder Balkonen entstehen. (bc)
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