Jobcenter jetzt am Krohnstieg

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Standort-Leiter Stefan Schmelke und seine Stellvertreterin Stephanie Pries, hoffen, dass sich ihre Kunden in den hellen und freundlichen neuen Räumen willkommen fühlen. Foto: Biehl

Standorte Kümmellstraße und Langenhorner Chaussee 92 entfallen

Langenhorn. Aus zwei mach eins: Das „Jobcenter team.arbeit.hamburg“ hat seine beiden Standorte Kümmellstraße und Langenhorner Chaussee zusammengelegt und ist an den Krohnstieg umgezogen. Das markante Gebäude mit dem „K45“-Schild beherbergt nun die Ansprechpartner für zirka 11.000 Menschen, die Leistungen nach SGB II bekommen. Der neue Standort ist zuständig für die rund 170.000 Einwohner zwischen Langenhorn und Hoheluft-Ost. Besonders für letztere dürfte die neue Adresse eine Umstellung sein. Denn bisher konnte das Jobcenter Räume im Bezirksamt Nord nutzen. Doch das Amt hatte Eigenbedarf. Und am Standort Langenhorner Chaussee – hier residiert zusätzlich die Arbeitsagentur - war nicht genügend Platz, um zusätzliche Mitarbeiter aufzunehmen. Nun ist das Raumproblem gelöst: „Wir haben hier knapp 3200 Quadratmeter Nutzfläche“, freut sich Stefan Schmelke, als Standortleiter verantwortlich für 115 Mitarbeiter. Der neue Standort ist nun auch barrierefrei und mit einem Behinderten-WC ausgestattet. Auch die am alten Langenhorner Standort katastrophale Parkplatz-Situation dürfte sich nun entspannt haben – im Marktbereich gibt es genügend Möglichkeiten. Mit einem kurzen Akt wurde das neue Gebäude vorvergangene Woche offiziell eingeweiht. Das markante Gebäude verbessere entscheidend das Entree des östlichen Krohnstiegs, lobte Harald Rösler in seinem Grußwort und gab zu: „Ich beneide Sie um diesen Standort.“ Der amtierende Bezirksamtsleiter machte keinen Hehl daraus, dass er mit den Dienststellen, die zurzeit noch im früheren Ortsamt Fuhlsbüttel untergebracht sind, gerne an den Langenhorner Markt umsiedeln würde. Doch man sei noch nicht aus dem Mietvertrag herausgekommen, bedauerte Rösler. Viel günstiger ist ohnehin der Standort direkt an der Bahnstation, wo sich derzeit noch das „Langenhorner Loch“ befindet. Das dortige Bauvorhaben befinde sich immerhin schon im Genehmigungsverfahren, so Rösler. Der Investor, Peter Ahrens, ist stolz auf die Zertifizierung von „K 45“ als so genanntes „Green Building“. Solche Nichtwohngebäude sparen besonders gut Energie. Unter anderem gibt es auf dem Dach eine Gas-Wärmepumpe sowie Fußboden- und Deckenheizungen, die entsprechend der Jahreszeit für Kühle oder Wärme sorgen. (bcb)
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